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Kohl: „Das wird sehr, sehr schwer“

Eishockey Kohl: „Das wird sehr, sehr schwer“

In Weißrussland bestreitet Benedikt Kohl, der zu DEL-Meister ERC Ingolstadt wechseln wird, seine letzten Spiele als Wolfsburger. Nach starkem Start hat der Nationalverteidiger mit dem deutschen WM-Team zwei Niederlagen zu verkraften gehabt. Heute (15.30 Uhr, live auf Sport1) geht’s in Minsk gegen den Gastgeber.

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Heute gegen Weißrussland: Noch-EHC-Spieler Benedikt Kohl.

Gewinnt Deutschland nicht, war’s das mit dem Viertelfinale.Eigentlich könnte das DEB-Team besser dastehen, so der Noch-Wolfsburger: „Wir haben zwei unnötige Niederlagen zu verkraften gehabt. Finnland war stark, aber wir haben es denn Finnen auch zu leicht gemacht - und im Spiel gegen die Schweiz war’s das gleiche. Ein Punkt oder zwei wären verdient gewesen.“ Dann wäre auch der Druck gegen Weißrussland nicht so groß. Kohl weiß: „Das wird sehr, sehr schwer gegen den Gastgeber. Aber wir versuchen natürlich, alles reinzulegen.“

Deswegen ist die Zeit während der WM auch nicht mit gerade viel Sightseeing verbunden. „Klar, wir waren auch schon in der Stadt, einen Kaffee trinken. Und die Stimmung ist gut. Man merkt, dass Weißrussland eine Eishockey-Nation ist.“ Aber, so Kohl weiter: „Die Regeneration ist für uns wahnsinnig wichtig. Wir tun alles dafür, um unsere Ziele zu erreichen.“

Übrigens: Ein neuer EHC-Spieler wird Kohl und dem deutschen Team heute nur bedingt die Daumen drücken. Sergej Stas, in Weißrussland geboren und in Deutschland aufgewachsen, hat heute ein Familienmitglied auf dem Eis. Sein Onkel Andrei Stas geht für Weißrussland auf Torejagd, will natürlich auch ins WM-Viertelfinale. Wolfsburgs neuer Angreifer gibt sich vor dem Spiel seiner zwei favorisierten Länder diplomatisch, sagt schmunzelnd: „Der Bessere möge gewinnen.“

hot/rau

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