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„Können in den Spiegel schauen“

AZ/WAZ_Serie mit Marco Rosa „Können in den Spiegel schauen“

Er sollte nach dem Abgang von Kai Hospelt Wolfsburgs neuer Top-Mittelstürmer werden. Marco Rosa war nach etwas Anlaufzeit einer der beständigsten Feldspieler des Eishockey-Erstligisten EHC. In der AZ/WAZ-Eishockey-Serie berichtet er über die Saison.

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Endstation: Gegen Köln kam der EHC zu selten zu Toren.

Quelle: Roland Hermstein

Wir wussten, dass wir uns in den Play-Offs anders würden präsentieren müssen als bei der DEG. Und das gelang uns in Nürnberg. Nürnberg hat hart gekämpft, wir waren besser. Das letzte Spiel war richtig schön. Die Fans bekannten Farbe für unsere Nummer 10 Tyler Haskins, und wir spielten uns wie aus einem Guss zu einem 8:3.

An Köln kamen wir im Halbfinale nicht vorbei. Warum nicht? Bei uns daheim werden Leistungen im Eishockey klassifiziert. B, A, A+ und so weiter. Gegen Nürnberg hatten wir mehr A-Leistungen als die Ice Tigers. Gegen Köln hätten wir A+-Leistungen bringen müssen. Mehr als Köln. Haben wir nicht. Da muss man nicht drumherum reden. Wir waren nicht gut genug für sie.

Natürlich, mehrere Spiele, die Köln gewonnen hat, hätten genauso gut anders herum ausgehen können. Sind sie aber nicht. Natürlich fehlten uns Spieler. Aber das zählt alles nicht. Wir waren raus. Das tut weh, wenn man so nah dran war. Wir müssen uns aber nichts vorwerfen. Wir können sagen, wir haben unser Bestes gegeben, wir haben gezeigt, was wir drauf haben, können in den Spiegel schauen. Und wir bleiben zu großen Teilen zusammen, werden versuchen, noch besser zu werden.

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