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Kleiner Gewinner bei der 0:6-Pleite

Eishockey Kleiner Gewinner bei der 0:6-Pleite

Trotz der derben 0:6-Packung gegen Red Bull München gab es beim Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg einen kleinen Gewinner. Verteidiger Peter Lindlbauer füllte die Position des verletzten Tim Hambly aus - auf darf jetzt mit mehr Eiszeit rechnen.

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Lindlbauers Nebenmann beim 0:6 gegen München: Nick Schaus (r.).

Quelle: CP24

Als klar war, dass Hambly länger ausfällt (WAZ berichtete), nahm sich EHC-Trainer Pavel Gross den jungen Deutschen zur Seite, bereitete ihn auf die Herausforderung vor - „Lindi“ freut‘s: „So habe ich mir das gewünscht. Ich bin sehr froh, die Position von Hambly übernehmen zu dürfen.“ Nicht nur bei fünf gegen fünf (meistens zusammen mit Nick Schaus) hat Lindlbauer nun mehr Verantwortung, auch die Leitung der ersten Überzahl-Formation fällt in sein neues Aufgabenfeld.

Zwar gab es gegen München weder bei gleicher Spielerzahl noch bei neun Überzahlsituationen einen Treffer für Wolfsburg, am vergangenen Freitag in Mannheim traf Lindlbauer aber gleich zweimal. Der Siegtreffer in der Verlängerung war das erste Mal, dass der 23-Jährige in der DEL einen Doppelpack schnürte - seine erste beiden Treffer im Wolfsburger Trikot. „Viel Eiszeit zu haben, liegt mir! So kann ich im Spiel schneller einen guten Rhythmus finden, das macht es einfacher“, erklärt er.

Manager Charly Fliegauf hatte kürzlich noch angemerkt, dass in Lindlbauer noch mehr schlummere, als er bisher gezeigt hat. Blickt man auf die vergangenen zwei Spiele, bestätigt sich die Meinung des Managers. Bestätigt auch Lindlbauer seinen Aufwärtstrend, könnte aus dem kleinen Gewinner bald ein Großer werden.

jsc

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