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Kleiner Fisch gegen den großen Hecht

Eishockey Kleiner Fisch gegen den großen Hecht

Mehr Außenseiter geht kaum! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg hat ein Wunder geschafft, den Tabellenzweiten München aus dem Weg geräumt. Und einen Liga-Krösus. Ab Freitag muss ein größeres Wunder her, wartet doch mit Mannheim der Vorrundensieger im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft - neben München das andere Team, das ganz viel Geld hat. Und viel NHL-Erfahrung.

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NHL-Erfahrung: Jochen Hechtim (r.) Trikot der Boston Bruins.

Kleiner Fisch gegen großen Hecht - das wird das Motto sein. „Gestatten, Christian Neuert, 2013 beim Deggendorfer EC in der dritten Liga“, könnte sich Wolfsburgs unerfahrenster Stürmer vorstellen. „Gestatten, Jochen Hecht“, könnte Mannheims Ikone sagen. „892 NHL-Spiele bis 2013 unter anderem für die St. Louis Blues und Buffalo Sabres.“ Neben Hecht haben schon weitere drei Adler-Profis in der NHL, der besten Liga der Welt, gespielt.

In Neuerts Gesicht schiebt sich ein breites Lächeln, wenn er auf seine Saison zurückblickt. „Halbfinale gegen Mannheim, das ist schon Wahnsinn“, sagt er. „Im Sommer wusste ich ja noch nicht einmal, wo ich bleibe.“ Neuert hat keine Angst, auch Sergej Stas (null DEL-Spiele beim Saisonstart) nicht. Weil im Sport die Meisterschaft nicht nach Geldrangliste entschieden wird. Sonst wäre ja auch schon gegen München Endstation gewesen.

Geld allein schießt keine Tore, musste München gegen Wolfsburg im Viertefinale feststellen. Der Unterschied im kommenden Duell ist größer, die Kadertiefe der Adler enorm. EHC-Manager Charly Fliegauf: „Nimmt man Mannheims vierte Reihe vom vergangenen Freitag - sie ist zehnmal so teuer wie unsere vierte mit Neuert, Stas und Vincenz Mayer.“ Mayer hat immerhin über 100 Spiele - aber bei den Adlern stehen neben Hecht auch noch Christoph Ullmann (über 600 DEL-Partien) und Frank Mauer (fast 400 DEL-Spiele) im vierten Block....

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