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Keine Leute sind keine Ausrede

Eishockey Keine Leute sind keine Ausrede

Die Personallage bleibt extrem angespannt bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Doch die Haltung ehrt: Weder Trainer Pavel Gross noch die Spieler ziehen das heran, um Leistungen zu begründen oder Erwartungshaltungen zu verändern. Vor der Partie morgen (19.30 Uhr) in Krefeld sagt der Coach klar: „Es sind genug Spieler, um ein Spiel zu gewinnen.“

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Es liegt nicht an Ausfällen: Mark Voakes (v.) und der EHC haben weiterhin Verletzungs-Pech, doch der Mittelstürmer will nichts davon hören, dass Niederlagen an Personalmangel liegen.

Quelle: Photowerk (bb)

Stürmer Mark Voakes betont: „Ob wir nun drei, vier oder zweieinhalb Sturmreihen haben, gewinnen können wir trotzdem.“ Dass zuletzt wichtige Spieler fehlten (und so wird es auch am Wochenende sein), mindere die Qualität des Kaders, das weiß auch Gross. Aber: Manche haben nun mehr Eiszeit, die eigentlich jeder wolle - nun könne man sich zeigen. Zugleich fordert er: „Es sind die Phasen, wo jeder, der spielt, noch fünf oder zehn Prozent mehr geben muss, um die Verletzten zu ersetzen.“

Das war offenbar gegen München nicht gelungen. Voakes: „Wir hatte die Beine nicht, unsere Special Teams haben nicht funktioniert, wir haben nicht gut genug gespielt.“

Akteure von denen mehr kommen darf, ja muss, sind Voakes selbst und Marco Rosa - Top-Mittelstürmer, deren Produktion stottert. Besser lief es für Tyson Mulock und Matt Dzieduszycki. Doch Mulock fehlte auch gestern im Training, ist krank, der Diesel und Abwehrspieler Peter Lindlbauer (beide angeschlagen) trainierten ebenfalls weiterhin noch nicht. Ob es für sie reicht, ist offen.

Für Voakes kommt das erste Pflichtspiel in der Halle des Ex-Klubs. Nichts Besonderes - „wir haben in der Vorbereitung und in der Liga gegen sie gespielt.“ Seine Warnung ist die alte: „Aus drei bis vier Chancen machen sie zwei bis drei Tore.“ Der EHC bekam es beim 4:5 in eigener Halle ab.

rau

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