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„Keine Einstellung!“ EHC nervt den Manager

Eishockey „Keine Einstellung!“ EHC nervt den Manager

Was war das? Was wird das? Nach dem 1:3 am Freitag in Düsseldorf war Charly Fliegauf, Manager des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg, nachdenklich, sagte: „Das Ergebnis haben wir nicht gebraucht. Wir hatten keine Einstellung zu dem Spiel, das nervt mich.“

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Viel zu harmlos: Gerrit Fauser (l.), Marco Rosa (v.) und der EHC deckten Bobby Goepfert im DEG-Tor zwar mit vielen Schüssen ein, doch viele waren nur Schüsschen. Wolfsburg war zu harmlos, kurz vor den Play-Offs war die 1:3-Niederlage ein Rückschlag.

Quelle: CP24

Wolfsburgs Manager ist kei- ner, der oft auf den Tisch haut, aber durchaus einer, der das kann. Einerseits war ihm danach, andererseits aber will er zu diesem Mittel noch nicht unbedingt jetzt greifen. „Ich weiß nicht, ob es schon der richtige Zeitpunkt ist.“ Er lässt durchblicken, dass es kurz davor ist. Denn: „Es war bedenklich, wie wir das Spiel angegangen sind.“

Nichts klappte beim EHC. Das zuvor so starke Powerplay - Fehlanzeige. Das zuvor starke Unterzahlspiel - Katastrophe. „Kein Wunder“, so Fliegauf. „Wenn es bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis in den Zweikämpfen hapert, klappt es in den Special Teams auch nicht.“ Drei Treffer kassierte der EHC in Unterzahl. „Allerdings“, so der Manager: „Ich fand uns vorn noch schlimmer als hinten.“

Nun wird auswärts in die Play-Offs gestartet, statt daheim, wie es möglich gewesen wäre. „Die Spieler werden sagen, es ist wurscht. Schließlich haben wir unser Ziel Platz sechs erreicht. Aber nach hinten heraus haben wir in der Hauptrunde nicht mehr gut gepunktet.“ Vier von fünf Partien wurden verloren. Fliegauf: „Es wäre einfach besser gewesen, mit einem Sieg im Rücken in die Play-Offs zu gehen.“ Er ahnt: „Nürnberg wird eine Herausforderung. Sie werden zusätzlich heiß sein, weil sie sich erinnern.“ Im Vorjahr hatte Wolfsburg die Franken gekippt - wie diesmal aus scheinbar schlechterer Ausgangsposition.

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