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Kein Kulturschock für Dixon

Eishockey: Neu-Grizzly nutzte Länderspielpause zum Trainieren Kein Kulturschock für Dixon

Nach der Länderspielpause für den Deutschland-Cup geht bei den Eishockey-Profis der Grizzlys Wolfsburg vor dem Heimspiel am Freitag (19.30 Uhr) gegen die Augsburger Panther langsam wieder alles seinen gewohnten Gang: Fast der komplette Kader trainierte am Dienstag.

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Lebt sich langsam in Deutschland ein: Grizzlys-Neuzugang Stephen Dixon nutzte die Länderspielpause, um zu trainieren - aber auch, um seine neue Heimat besser kennenzulernen.

Quelle: Imago

Wolfsburg. Lediglich die Nationalspieler Björn Krupp und Gerrit Fauser fehlten, ansonsten waren außer dem langzeitverletzten Alexander Dotzler alle Mann auf dem Eis, auch Sebastian Vogl steht nach seiner Knieverletzung wieder zur Verfügung.

Neuzugang Stephen Dixon nutzte die Pause, um „wieder in die Routine zu kommen“, so der Mittelstürmer. „Die Pause war fürs Training gut.“ Und trainiert wurde hart, wie Grizzlys-Coach Pavel Gross verrät: „Die Einheiten waren intensiv und länger als normal. Dabei haben wir an verschiedenen individuellen Dingen, aber auch am Spielsystem gearbeitet.“

Doch nicht nur Training stand auf dem Programm: Dixon nutzte die Zeit auch, um sich besser in Wolfsburg einzuleben. So ging es mit einigen Mannschaftskollegen beispielsweise in die Autostadt oder zum gemeinsamen Abendessen. „Das Team war sehr hilfreich. Ich bin noch dabei, wirklich anzukommen, aber Deutschland ist großartig“, freut sich Dixon über die neue Heimat. „Der Übergang fällt leicht. Es ist kein Riesenunterschied zu Kanada, einen großen Kulturschock gab es also nicht.“

Dixon wird jedoch weiter hart arbeiten müssen, um zu 100 Prozent in Spielform zu kommen. „Die Pause wird dazu nicht gereicht haben, wir müssen ihm mehr Zeit geben“, sagt Gross. „In die richtige Form kommt er letztlich nur durch Spiele.“ Bevor er nach Wolfsburg kam, lief Dixon bekanntlich zuletzt im April dieses Jahres in Finnland auf - es war also eine lange Pause für den 31-jährigen, bevor es wieder unter Wettbewerbsbedingungen rundging. Gross ist sich dennoch sicher: „Er ist ein guter Stürmer und wird seinen Job machen.“

yps

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