Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Kapitän Haskins: „Unbequem sein!“

WAZ-Interview Kapitän Haskins: „Unbequem sein!“

Siebtes DEL-Jahr in Serie - vierter Kapitän bei Eishockey-Erstligist EHC. Tyler Haskins wurde von Coach Pavel Gross als Nachfolger von Kai Hospelt (nun Mannheim) bestimmt. WAZ-Sportredakteur Jürgen Braun sprach mit Haskins, der seit 2010 für Wolfsburg stürmt.

Voriger Artikel
EHC defensiv zu schwach? Pavel Gross ohne Sorgen
Nächster Artikel
Der Diesel tritt aufs Gaspedal

Gezeichnet: Tyler Haskins gibt immer alles.

WAZ: Gratulation zum neuen Amt. Wie finden Sie es?

Haskins: Das ist eine Ehre und eine große Anerkennung. Und spannend.

WAZ: Was ändert sich dadurch für Sie?

Haskins: Ich werde genauso weiter spielen wie bisher. Ich bin ein Typ, der versuch, seiner Linie treu zu bleiben, der nicht abhebt, wenn es gut läuft, sich aber auch nicht runterzieht oder runterziehen lässt, wenn es mal schlechter läuft. Leadership heißt auch, auf dem Eis alles zu geben. Das versuche ich immer.

WAZ: Sie waren schon stellvertretender Kapitän, was spielt das für eine Rolle?

Haskins: Gut bei uns ist, dass wir schon lange zusammenspielen, es ist ja nicht so, dass ich nun der große Anführer bin. Wir haben viele Leader. Das macht es für einen Kapitän leichter.

WAZ: Ganz neu ist die Rolle nicht für Sie...

Haskins: Nein. In der OHL war ich schon mal drei Jahre Kapitän.

WAZ: Ihre Vorgänger haben alle gut Deutsch gesprochen. Wie steht es damit bei Ihnen?

Haskins: Ich arbeite daran. Ich habe seit vergangenem Jahr eine Deutsch-Lehrerin. Astrid wird meine Frau und mich nun zweimal in der Woche unterrichten.

WAZ: Der Klub hat Rang sechs als Ziel der Hauptrunde ausgegeben. Welches Ziel steckt der Kapitän?

Haskins: Die Mannschaft und ich haben das eine Ziel: spielen, was wir können und das konstant, dann bleiben wir das unbequeme Team, gegen das keiner gern antritt. Dann müssen wir uns nicht sorgen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel