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Jetzt sitzt Wolfsburgs Vogl ganz oben

EHC Wolfsburg Jetzt sitzt Wolfsburgs Vogl ganz oben

Stark: Mit dem Shut-Out (zu Null) gegen Berlin hat sich Sebastian Vogl, der Torwart des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg, am letzten Spieltag vor der Länderspielpause ganz nach oben gesetzt - an die Spitze der Torhüter. Er ist der beste Schlussmann der DEL.

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Wolfsburger Wand: Robbie Bina (r.) und Sebastian Vogl (l.), der statistisch seit Sonntag der beste DEL-Torwart ist, lassen höchst ungern Pucks durch - und ließen zuletzt auch wenig durch. Photowerk (bb)

Quelle: Boris Baschin

Mit 1,78 Gegentoren im Schnitt liegt Vogl haarscharf vor Mannheims Felix Brückmann (1,79 ) und Kölns Danny Aus den Birken (1,81). 94,1 Prozent der Schüsse auf seinen Kasten wehrte er ab - Liga-Bestwert, wobei er mehr Zeit im Kasten verbrachte als die Verfolger.

Gegen Straubing zwei, in Düsseldorf nur eins, in Augsburg zwei, gegen Berlin zum zweiten Mal in dieser Spielzeit kein Gegentor - Wolfsburgs Defensive war zuletzt stabil. Das verhalf zu vier Siegen am Stück. Coach Pavel Gross erleichtert nach dem 8:0 gegen Berlin: „Wir haben ihnen nichts aufgelegt. Das war wichtig. Denn dass Berlin nichts kreiert, davon durften wir nicht ausgehen.“

In der Tat hatten die Berliner Phasen, wo sie aufblitzen ließen, welches Potenzial sie haben. Zugaben durch Fahrlässigkeit oder Fehlpässe bekamen sie nicht. Was sie sich selbst erarbeiteten, endete spätestens bei Vogl. Der tanzte am Ende aufgefordert von den Fans auf dem Eis, machte einen Eiskunstlaufsprung in seiner schweren Ausrüstung - und freute sich dann auf Freizeit. „Ich habe zuletzt viel gespielt, da tut die Pause ganz gut“, sagte der Familienvater, der mit Gattin, Kind und Hund nun ins heimische Landshut aufbrach.

In der vergangenen Saison war er zu 25 Einsätzen für Wolfsburg gekommen. Wenn Vogl jetzt nicht nachlässt, kann er das toppen. 15 Saisoneinsätze hat Vogl jetzt schon gemacht. Im Training und in den Spielen darf er nicht nachlassen. Daniar Dshunussow, der vergangene Saison am Ende die Nase vorn hatte, lauert auf seine Chance, macht Druck.

rau/aha

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EHC Wolfsburg
Na, siehste! Marco Rosa (r.) beim 8:0 gegen Berlin. Da buchte der Mittelstürmer drei Skorerpunkte, nachdem er in Augsburg beim 5:2 schon zwei Treffer erzielt hatte.

„Nach einer Verletzungspause kann es etwas dauern, Kreativspieler brauchen länger“ - vor knapp einer Woche hatte sich Trainer Pavel Gross hinter Marco Rosa gestellt (WAZ berichtete). Am Wochenende zahlte der Top-Einkauf des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg zurück, schoss drei Tore. Nun belohnt er sich in den vier trainingsfreien Tagen mit Barcelona.

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