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Jetzt schicken die Grizzlys die Haie in den Urlaub

Eishockey – Viertelfinale 5 in Köln Jetzt schicken die Grizzlys die Haie in den Urlaub

Der Gegner, die Kölner Haie, zerfleischen sich offenbar selbst, doch den Grizzlys Wolfsburg haben sie auch Wunden zugefügt. Vor dem Gastspiel am Freitag am Rhein fehlen Wolfsburgs Eishockey-Erstligist Philip Riefers und Christoph Höhenleitner. Immerhin war Verteidiger Alexander Dotzler am Donnerstag mit im Bus.

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Und nicht provozieren lassen! Björn Krupp (r.) hat für den Hai nur ein Schmunzeln übrig. Die Grizzlys wollen die Kölner am Freitag in die Sommerpause schicken.

Quelle: cp24

Wolfsburg. „Da habe ich echt Glück gehabt“, sagte Dotzler, den Shawn Lalonde von den Beinen geholt hatte. Dotzler konnte danach am Mittwoch nicht mehr spielen. Der Kölner kassierte eine Spieldauerstrafe. Früher im Spiel hatte er Philip Riefers gecheckt. Der Angreifer könnte eine Gehirnerschütterung haben, auch bei Höhenleitner, der am Sonntag in Köln ausgefallen war, könnte das der Grund für die Zwangspause sein.

Die Grizzlys sagen dazu nichts. Sie sind eiskalt, gehen auf die Kölner Härten nicht ein. Stürmer Gerrit Fauser, der in Spiel drei ein paar Tupfer einsteckte, ohne zu reagieren: „Manchmal ist es aber wirklich nicht einfach, sich zurückzuhalten. Da muss man schon mal die Zähne zusammenbeißen.“ Angreifer Fabio Pfohl meint: „Unsere Geduld, sich nicht provozieren zu lassen, wird sich am Ende auszahlen. Wir müssen am Freitag an unser Spiel anknüpfen - damit kommen sie nicht zurecht.“

Sie haben die Haie in Spiel zwei an den Haken gekriegt, in Spiel drei mit einem 4:0 filetiert und beim 5:1 am Mittwoch mit Kontertoren schockgefrostet. Bis die Haie die Nerven verloren (Nick Latta kassierte für einen Stockstich gegen Tyler Haskins auch eine große Strafe). Am Freitag könnten die Grizzlys den Deckel auf die Dose machen.

Wolfsburgs Kapitän Haskins weiß aber auch: „Am Freitag müssen wir vieles besser machen, als in den ersten beiden Dritteln am Mittwoch. Die Kölner werden um ihr Leben kämpfen, darauf müssen wir vorbereitet sein.“ Manager Charly Fliegauf ist optimistisch, denn: „Die Mannschaft hat wieder alles reingeworfen. Unser großes Plus ist die Geschlossenheit.“ Auch er ahnt: „Köln wird alles versuchen. Ich hoffe natürlich auf die Schiris, dass sie das gut werten können. Es waren am Mittwoch Situationen dabei, die gehen gar nicht.“

Eine 3:1-Führung in einer Best-of-Seven-Serie kippte erst einmal in der DEL. Frankfurt schaffte es 2008 gegen Iserlohn.

von Jürgen Braun und Alexander Heldt

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