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Jetzt gegen die Beton-Haie

EHC Wolfsburg Jetzt gegen die Beton-Haie

Marco Rosa reckte Siegerfäuste wie nach  einem unsichtbaren Rhythmus in die Luft, die EHC-Profis winkten den Fans, jubelten auf dem Eis, viele mit ihren Kindern, die die Ehrenrunden so lieben. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist steht wieder im Play-Off-Halbfinale um die deutsche Meisterschaft. Wieder heißt der Gegner Köln. Wie im Vorjahr und wie 2011.

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Drin: Norm Milley (M.) hatte nachgearbeitet, Sebastian Furchner (verdeckt) den Puck zum 2:2 gegen Nürnberg reingedrückt. Danach war der EHC nicht zu halten, gewann 8:3 und feierte auf dem Eis.

Quelle: Boris Baschin

Im vergangenen Jahr flog Wolfsburg in drei Spielen raus, 2011 war die Serie mit 3:0 Siegen an den EHC gegangen. Diesmal sind mindestens vier Spiele, vier Siege nötig. Am Mittwoch geht es in Köln los.

Wie gegen Nürnberg ist die Saisonbilanz gegen Köln positiv. Nur, dass die Resultate „viel knapper waren“, weiß Verteidiger Benedikt Kohl. „Wir müssen Mittel und Wege finden, deren gute Defensive zu knacken.“ Die Beton-Haie haben die zweitbeste Abwehr der Liga, kassierten im Viertelfinale in fünf Spielen nur sechs Tore (Wolfsburg 19 gegen das torgefährlichste Team).

Groß gefeiert wurde beim EHC nicht. „Gut ernähren, gut schlafen, ausruhen ist wichtig“, so Kohl. Wolfsburg vermied ein siebtes Spiel, dadurch hatte die Mannschaft am Samstag Freizeit. „Das tat gut“, so Kohl. Ein freier Tag ist in den Play-Offs „Luxus“, erklärt er. Er genoss ihn mit Freundin Lisa mit einem Spaziergang in die Autostadt.

Ihre Familien sehen die Profis in diesen Tagen selten, umso mehr wussten sie den Samstag zu schätzen. Keeper Sebastian Vogl: „Meine Frau und ich genießen jede Minute, die ich daheim sein kann.“ Vogl hat eine Tochter, Gattin Sharina ist hochschwanger (siehe Bericht). Trotzdem, so Vogl, „unterstützt sie mich sogar“. Und das sei bei den Kollegen nicht anders. Der Keeper: „Die Play-Offs sind Familiensache. Da ziehen alle mit.“  Freizeit dürfe Luxus bleiben. Kohl: „Jetzt gilt es, noch einen Schritt weiter zu gehen.“

rau/jsc/aha

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