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„Ins Eishockey-Tor gehe ich nicht“

EHC Wolfsburg „Ins Eishockey-Tor gehe ich nicht“

In der Fußball-Bundesliga war Hans-Jörg Butt Elfmeter-Killer und Schütze, erzielte für den Hamburger SV und Bayer Leverkusen 26 Erstliga-Tore, krönte seine Karriere 2010 mit dem Double beim FC Bayern. Am Samstag (18.30 Uhr) ist der gebürtige Oldenburger in der Wolfsburger Eis-Arena, unterstützt den Verein „Wolfsburger für Wolfsburg“.

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Gute Figur auf dem Eis: Am Samstag kommt Butt zum Benefiz-Hit in Wolfsburgs Eis-Arena.

Vor der großen Eishockey-Benefizgala sprach WAZ-Sportredakteur Daniel Hotop mit dem 39-Jährigen.

WAZ : Wie kam der Kontakt für diese Aktion zustande?
Butt : Organisator Christian Lang hat mich bereits vor einigen Jahren kontaktiert, als er gehört hat, dass ich auch gern Eishockey spiele. In Hamburg habe ich das auch schon einmal gemacht. Aber es hat mit Wolfsburg nie gepasst, weil ich meistens Fußball spielen musste.

WAZ : Aber Sie sind in Kontakt geblieben...
Butt : Ich habe immer Trikots zum Verlosen zur Verfügung gestellt und jetzt hat es endlich mal geklappt, dass ich kommen kann. Und ich freue mich, bei einer guten Sache helfen zu können.

WAZ : Welche Verbindung haben Sie denn zum Eishockey?
Butt : Früher, als es noch zugefrorene Seen gab, haben wir als Kinder und Jugendliche immer Eishockey gespielt, wenn die Fußballplätze auch vereist waren. Das hat eigentlich immer viel Spaß gemacht, auch wenn‘s regelmäßig nicht möglich war, weil wir nicht viele Eishockey-Vereine in der Umgebung hatten.

WAZ : Und auf dem Eis waren Sie Torwart oder Stürmer?
Butt : Da hat man überall gespielt, also meistens Stürmer. Torhüter hatten wir da eigentlich nicht.

WAZ : Also stehen Sie am Samstag auch nicht im Tor?
Butt : Nein, in ein Eishockey-Tor würde ich mich nicht stellen. Wir Fußball-Torhüter mussten ja schon immer viel einstecken, aber beim Eishockey ist das, glaube ich, nochmal etwas härter.

WAZ : An Wolfsburg dürften Sie gute Erinnerungen haben: Sie haben gegen den VfL Ihr erstes Profi- und Ihr erstes Erstliga-Tor geschossen...
Butt : Ja, das mit den Toren weiß ich natürlich. Die Spiele in Wolfsburg waren auch immer sehr interessant. Ich erinnere mich noch gut an ein 4:4 mit dem HSV. Wir haben 3:1 geführt, der VfL 4:3. Es war immer spannend.

WAZ : Sie haben Ihre aktive Karriere 2012 beendet und waren dann kurzzeitig im Nachwuchsbereich bei Bayern München. Was machen Sie jetzt eigentlich?
Butt : Ich bin bei uns im Familienbetrieb. Wir haben ein mittelständisches Unternehmen, sind Marktführer für mobile Verladerampen. Da pendele ich immer zwischen Norddeutschland und München, wo ich noch mit meiner Familie wohne.

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