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In drei Minuten wird der Sieg verspielt

Eishockey In drei Minuten wird der Sieg verspielt

Die gute Ausgangsposition ist weg! Nach dem 3:4 (2:0, 0:3, 1:1) gestern vor 3500 Zuschauern gegen die Hamburg Freezers braucht Wolfsburg im Kampf um Platz vier (Heimrecht zum Play-Off-Viertelfinalstart) Hilfe. Gestern trafen Norm Milley, Aleksander Polaczek und Aaron Brocklehurst. Am Ende feierten die Gäste mit ihren rund 800 mitgereisten Fans. Sie sind vorzeitig Hauptrunden-Erster.

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Und wieder feiern die anderen: Nico Krämmer bejubelt den Anschlusstreffer, auf den Hamburg gestern binnen 18 Sekunden zwei weitere Treffer packte. Am Ende gewannen die Gäste 4:3, gehen als Erster in die Play-Offs. Für Wolfsburg wackelt jetzt Platz vier.

Quelle: Photowerk (bb)

„Wir müssen 60 Minuten durchspielen, das System halten!“ Gebetsmühlenartig erklingt diese Forderung von Pavel Gross. Gestern nach dem Spiel erklang sie wieder. Denn der Trainer und die Fans hatten mitansehen müssen, wie gegen den Spitzenreiter schlechte zwei Minuten und 50 Sekunden reichten, um zu verlieren.

57 gute, teils bärenstarke Minuten waren Makulatur. Bärenstark war der Beginn gewesen. Einige Akteure im diesmal kleineren Kader (siehe Bericht) fuhren Doppelschichten, alle machten Tempo. Mit einem tollen Trick bereitete sich Milley das 1:0 selbst vor, danach lagen weitere Treffer in der Luft, Chad Bassen (13.) traf nur das Dreieck. Polaczek erhöhte auf 2:0, als er nach Milleys Doppel-Versuch, den Hamburgs Keeper Dimitri Kotschnew noch abgewehrt hatte, nur noch abstauben musste.

Nach drei Saisonpleiten gegen Hamburg sah es gut aus. Bis zur 32. Minute. Wolfsburg mit zwei Fehlern in der Defensiv-Ordnung, Hamburg konterte, traf leicht - 1:2 und 2:2. Beim 2:3 sah Daniar Dshunussow im Kasten nicht gut aus. Mit einem abgefälschten Schuss erhöhte Hamburg. Der EHC kämpfte weiter, beim 3:4 durch Brocklehurst half Kotschnew mit. Wolfsburg hatte noch gute Chancen, doch in der druckvoll geführten Schlussphase kein Glück mehr.

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