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In der EHC-Abwehr gibt es noch ein Fragezeichen

Eishockey In der EHC-Abwehr gibt es noch ein Fragezeichen

Vorne hui - und hinten noch nicht voll. Ein Puzzleteil fehlt bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg noch: ein Verteidiger, der die zehnte Ausländerlizenz bekommen soll. Ein Kandidat hat Wolfsburg abgesagt. Manager Charly Flieg-auf allerdings sorgt sich nicht.

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Einer fehlt noch: Mit dem gerade verpflichteten Tim Hambly (gr. Bild), Robbie Bina (kl. Bild l.) und Jeff Likens (kl. Bild r.) hat der EHC drei seiner vier Abwehr-Ausländer beisammen.

Quelle: Imago 15798698

Im Sturm ist Wolfsburg praktisch komplett, hat 13 Angreifer, würde vielleicht noch einen Youngster holen, wenn Stürmer Christoph Höhenleitner hinten spielen sollte. Dafür spricht einiges, denn der EHC hat auch nach der Verpflichtung von Tim Hambly (Ingolstadt) unter der Woche erst fünf Verteidiger unter Vertrag - einer davon ist der noch unerfahrene Kilian Keller. Deshalb vergibt Wolfsburg voraussichtlich auch schon frühzeitig die zehnte Ausländerlizenz.

Starke Verteidiger sind schwer auf dem deutschen Markt zu finden. Mit Jeff Likens hat der EHC einen guten Offensivverteidiger, mit Robbie Bina und Hambly zwei defensiv starke. Fliegauf zum Anforderungsprofil für Abwehr-Ausländer Nummer 4: „Er sollte möglichst etwas offensivstärker ausgerichtet sein als Hambly.“ Wenn der Markt und der Etat es hergeben.

Vorn ist der EHC aber so hochkarätig besetzt, dass es nicht unbedingt einen sehr offensivstarken Verteidiger braucht. Vor diesem Hintergrund war Fliegauf auch die Verpflichtung von Hambly wichtig, der ähnlich wie Bina extrem unauffällig, aber wertvoll spielt. Der Druck auf die Importspieler wird gleich hoch wie noch nie. Sind alle fit, müsste immer einer aussetzen. Und das wird eher Angreifer treffen.

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