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In Überzahl gehen die Grizzlys in Overtime k. o.

Eishockey – DEL-Play-Offs: Köln gewinnt 2:1 In Überzahl gehen die Grizzlys in Overtime k. o.

Mit einer ärgerlichen Niederlage sind die Grizzlys Wolfsburg in ihre Play-Off-Viertelfinal-Serie der deutschen Eishockey-Meisterschaft gestartet. 2:1 (1:0, 0:1, 0:0) nach Verlängerung hieß es am Ende für die Kölner Haie. In regulärer Zeit hatten Shawn Lalonde für Köln und Jeremy Dehner für Wolfsburg getroffen.

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Die Haie jubeln: Köln (l. Shawn Lalonde mit dem 1:0) feierte am Dienstag ein etwas glückliches 2:1 nach Verlängerung zum Play-Off-Start gegen die Grizzlys Wolfsburg. Spiel zwei folgt am Freitag (19.30 Uhr) in Wolfsburg.

Quelle: Digitalfoto Matthias

Köln. Die Verlängerung dauerte dann nur 68 Sekunden...

Es war ein ausgesprochen nerviges Ende, denn die Grizzlys hatten Überzahl kurz nach Start in die Overtime. Dann konnten erst Brent Aubin und Fabio Pfohl die Scheibe nicht in Kölns Zone halten, Jeff Likens schließlich haute über den Puck, Alexandre Bolduc war durch - die Entscheidung.

Der Start in die Play-Offs 2017 fand erst mal ohne Wolfsburg statt. Die Haie waren wach und bissig, die Grizzlys fanden nicht ins Spiel. Köln provozierte, die Gäste fielen drauf rein. Etwa Robbie Bina. Unsauberer Check eines Hais, Bina revanchiert sich mit dem Ellenbogen. Erwischt. Lalonde, der torgefährlichste Abwehrspieler des Oberhauses, war in Überzahl fix frei, packte den Hammer aus - 1:0.

Die Grizzlys kamen langsam. Aubin (17.) setzte nach gutem Pass von Mark Voakes ein Signal. Köln hatte viel mehr Schüsse (11:5), fast alle Bullys gewonnen (13:4). „Wir müssen besser spielen“, meinte Grizzlys-Angreifer Philip Riefers. Und Wolfsburg kam. 18:12 Schüsse, 16:7 bei den Bullys im zweiten Drittel - die Haie hatten Glück, dass sie nur ein Unterzahltor kassierten. Dehner hatte genau gezielt, Tyler Haskins und Gerrit Fauser Kölns Keeper Wesslau die Sicht genommen. Und der wackelte in der Folge. Aubin traf nur den Pfosten, Christoph Höhenleitner setzte einen Nachschuss vorbei, Lubor Dibelka traf aus der Drehung den Puck nicht richtig, als er einen Abpraller um Wesslau ziehen wollte.

Im Schlussdrittel waren beide Mannschaften dann im Play-Off-Modus. Es wurde intensiv, die Haie machten mehr Druck, die Gäste gerieten aber selten ins Schwimmen. Bis kurz vor Schluss. Erst leistete sich Likens einen Stockschlag, in der folgenden Überzahl kam Patrick Hager von Björn Krupp gehakt zu Fall - doch Hagers fälligen Penalty hielt Brückmann. Wolfsburg überstand die Unterzahl. Es nützte nur nichts...

Krupp sagte kämpferisch: „Die Scheibe ist unglücklich gesprungen, kann passieren. Es bedeutet gar nichts, es wird noch eine lange Serie.“

von Jürgen Braun

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