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Import-Problem: Elf sind zwei zu viel

EHC Wolfsburg Import-Problem: Elf sind zwei zu viel

Elf Import-Spieler hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg unter Vertrag, um das Maximal-Kontingent von neun spielenlassen, weil Greg Moore und Matt Dzieduszycki verletzt sind. Doch mit elf wird der EHC nicht in die neue Saison gehen. Maximal mit zehn. Doch ziehen lassen müsste der Klub angesichts der Leistungen keinen. „Diese Situation ist angenehmer als andersherum“, sagt Manager Charly Fliegauf.

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Darf weiter vom Comeback in dieser Saison träumen: EHC-Angreifer Greg Moore. Was danach kommt, ist offen.

Andersherum hieße, unbedingt neue Ausländer holen zu müssen, weil die vorhandenen enttäuschten.

Mit Robbie Bina, Norm Milley, Tyler Haskins, und Dzieduszycki haben schon ein Import-Verteidiger und drei Import-Stürmer Verträge für die neue Saison. Angreifer Mark Voakes aus Krefeld gilt als sicherer Zugang, macht vier Angreifer.

Brent Aubin und Marco Rosa sind als Top-Skorer Haltekandidaten, beide haben signalisiert bleiben zu wollen, macht sechs. Das wäre vielleicht schon einer zu viel, wenn der EHC mit nur neun Importspielern starten will.

Das Plus dabei? Fliegauf: „Dann wäre man flexibler, wenn man reagieren muss.“ Allerdings hat er auch  Greg Moore signalisiert, dass die Tür für ihn noch nicht zu ist.

Ende des Monats bekommt Moore nach seinem Kreuzband-Riss eine Schiene fürs Knie, ein Comeback im März ist denkbar. Der große Angreifer ist ein Typ, wie der EHC ihn braucht. Er wäre schon der siebte Angreifer, den man halten könnte. Was auch für die drei Import-verteidiger neben Robbie Bina gilt – für Brett Palin, Jeff Likens und Aaron Brocklehurst.

Doch für alle kann es schon rein rechnerisch nicht reichen. Gut möglich: Herausragende springen vielleicht ab. Denn gute Leistungen machen die Spieler nicht billiger, dafür begehrter. Und Wolfsburg kann nicht mit allen Konkurrenten mithalten.

rau

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