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Immer wieder Metall: EHC holt nur Punkt

Eishockey Immer wieder Metall: EHC holt nur Punkt

Viertes Spiel in Folge ohne Sieg! Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg rettete gestern gegen die Krefeld Pinguine aber wenigstens erneut einen Heimpunkt, unterlag nach Penaltys mit 4:5 (2:1, 1:2, 1:1). Sebastian Furchner (2), Norm Milley und Mark Voakes trafen vor 2150 Zuschauern für die Gastgeber.

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Und wieder im Rückstand: Martin Schymainski trifft zu Krefelds 3:2-Führung, der EHC rettete aber beim 4:5 n. P. noch einen Punkt.

Quelle: Photowerk (bb)

Wolfsburgs Hoffnungen - sie zerschellten gestern am Pfosten. Oder sie versanken im Fanghandschuh von Krefelds Keeper Tomas Duba. Und zweimal wehrte der noch mit dem Kopf ab. Wolfsburgs Trainer Pavel Gross seufzte: „So viele Skoringchancen habe ich noch nie erlebt. Wir sind fünf Mal am Pfosten gescheitert und am absolut besten Mann auf dem Eis.“

Der EHC hatte schwer ins Spiel gefunden, überstand aber zwei Unterzahlsituationen. Dann ruckten die Gastgeber an. Der insgesamt enttäuschende Marco Rosa fing sich zwar die zweite unnötige Strafe in kurzer Folge und die Gäste trafen. Doch Wolfsburg machte unbeeindruckt weiter. Nach dem postwendenden Ausgleich buchte Robbie Bina den ersten Pfostenschuss des Abends. Fast mit der Pausensirene nutzte der EHC eine doppelte Überzahl zum 2:1.

Danach diktierten die Gastgeber das Geschehen, doch sie trafen entweder aus besten Positionen den Kasten nicht. Oder nur den Pfosten. Oder sie scheiterten an Duba. Das ist gefährlich gegen ein Team, über das Ex-Pinguin Voakes gesagt hatte: „Wenn man ihnen eine Chance gibt, nutzen sie die.“ Der EHC gab welche, eine davon mit bösem Schnitzer des als zuverlässig bekannten Bina - binnen einer Minute lag Krefeld 3:2 vorn. Der EHC glich wieder aus.

So lief es auch im Schlussdrittel: Pfosten und Duba gegen Wolfsburg, Krefelder Führung. Stark: Der EHC steckte nicht auf, kam im Powerplay durch Voakes noch zum 4:4. Doch wie schon im Heimspiel gegen Schwenningen - den Zusatzpunkt holten die Gäste.

rau

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