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Im Tollhaus ist der EHC beim 1:2 zu zahm

Eishockey Im Tollhaus ist der EHC beim 1:2 zu zahm

Play-Off-Spannung, Play-Off-Stimmung, Play-Off-Kulisse, obwohl es noch kein Play-Off-Spiel war: Das Eishockey-Erstliga-Duell zwischen dem EHC Wolfsburg und den von rund 2000 Fans begleiteten Eisbären Berlin passte dazu: Es war packend. Die Gäste gewannen 2:1 (1:0, 1:0, 0:1). Wolfsburgs Anschluss im Tollhaus durch Marco Rosa kam zu spät.

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Heimspiel in Wolfsburg: Die Berliner feierten ihr 2:1 vor ihrem Fanblock. Rund 2000 Berliner hatten ihre Mannschaft nach Wolfsburg begleitet. Der EHC hatte viel Pech. Auch Christoph Höhenleitner (kl. Bild l.), der verletzt ausschied.

Quelle: City-Press

Kampf, Härte, Zweikämpfe standen obenan. Und dabei erwiesen sich die Berliner als cleverer. In der Chancenverwertung waren sie auch besser. Und sie hatten etwas mehr Glück.

Kaum hatte sich Wolfsburg Übergewicht gegen die noch um die Play-Off-Teilnahme kämpfenden Hauptstädter erarbeitet, ging ein Schuss an die Latte, den Abpraller staubte Laurin Braun ab. Keeper Sebastian Vogl hatte den scheinbar fangbaren Lattenschuss zuerst verpasst - „abgefälscht“, seufzte er.

Nach 19:57 Minuten ging es schwer rund. Nach Check von hinten an Vincenz Mayer durfte Shawn Lalonde duschen, Mark Bell handelte sich auch eine Disziplinarstrafe ein. Doch der EHC konnte aus den zwei Minuten Überzahl und dem Dauer-Fehlen von Lalonde kein Kapital schlagen. Norm Milley traf eine Sekunde vor Ende des ersten Drittels nur die Latte.

Insgesamt acht Strafen (sechs für Wolfsburg) kennzeichneten Drittel zwei. Ein Powerplay nutzten die Gäste, der EHC, insgesamt unnötig oft in Unterzahl und dabei stark, hatte hier einmal gepennt. Mayer (40.) scheiterte am Pfosten.

Erst im Schlussdrittel bekam der EHC, dem inzwischen Christoph Höhenleitner fehlte, gegen die abbauenden Gäste Druck auf den Kessel, blieb aber bei gleicher Spielerzahl auf dem Eis zu harmlos. Und hatte weiter Pech: Rosa (58.) traf auch noch den Pfosten.

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Höhenleitner am Kopf verletzt

Hartes Spiel: Christoph Höhenleitner schied gestern in der 33. Minute aus, musste ins Krankenhaus. Ein Schuss, abgefälscht von Tyler Haskins, war im Gesicht des Wolfsburger Angreifers gelandet. Eine Diagnose soll es heute geben.

Offenbar kam er nicht mit einer Platzwunde davon. Bei Berlin musste Mads Christensen nach einer Gesichtsverletzung mit neun Stichen genäht werden, traf dann zum 2:0. Und Darin Olver musste sein blutiges Trikot mit Nummer 15 tauschen, spielte danach mit Ersatztrikot und der 54.

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EHC Wolfsburg
Feuerten bis zum Schluss an: Die EHC-Fans.

Dreimal Metall – dem EHC Wolfsburg fehlte gestern ein wenig Glück. Aber nicht nur das. Coach Pavel Gross: „Berlin hat verdient gewonnen, auf der Strafbank kann man nicht gewinnen.“ Wolfsburg kann weiter den Platz unter den Top-Vier und das Heimrecht im Viertelfinale sichern, aber: Nach diesem Ein-Punkt-Wochenende ist das schwieriger geworden und die direkte Viertelfinal-Quali (bis Platz sechs) ist noch nicht fix.

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