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Höhi wird der neue Kohl

Eishockey Höhi wird der neue Kohl

Der eine, Benedikt Kohl, ist Nationalspieler und Verteidiger, der andere ist Stürmer. Noch. Denn Christoph Höhenleitner wird der neue Kohl bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg. Zumindest, was die Rolle angeht. Es sei denn, er stellt sich als Verteidiger in den Play-Offs extrem schlecht an. Undenkbar. Und schon gar nicht die Art des Wolfsburger Urgesteins.

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Jetzt defensiv gefordert: EHCer Christoph Höhenleitner (l.).

Seit 2007 ist Höhenleitner in Wolfsburg und bleibt. Kohl wird gehen. Nach Ingolstadt, so heißt es. Deutsche Top-Verteidiger sind begehrt in der DEL. „Einen deutschen Verteidiger von der Klasse kriegen wir nicht“, weiß EHC-Manager Charly Fliegauf. Mit vier Importspielern hinten wird Wolfsburg in die neue Saison gehen, auf der deutschen Seite sind neben Armin Wurm mit dem noch nicht bestätigten Zugang Stefan Kronthaler und Kilian Keller nur noch zwei unerfahrenen Deutsche gebunden.

Aber es gibt ja noch Höhenleitner. Der hat schon öfter hinten gespielt, kann das. Und tut es wieder, während Keller in den ersten beiden Viertelfinalspielen auf die Tribüne musste.

„Trainer Pavel Gross hat es mir vor der Serie mitgeteilt und zumindest das Viertelfinale werde ich auch Verteidiger bleiben“, sagt Höhenleitner „Ich kenne das ja schon und die Mitspieler haben mir auch wieder sehr gut geholfen, so dass ich keine großen Probleme hatte.“ Vielseitig ist er zudem, erklärt: „Bei fünf gegen fünf spiele ich Verteidiger, in Unterzahl auch mal Stürmer - wie es halt gebraucht wird. Für mich ist das kein Problem, Hauptsache wir haben damit Erfolg.“ Nächstes Jahr wird er wohl noch mehr hinten gebraucht.

rau/aha

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