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Höhenleitner rettet den Dreier

Eishockey – DEL: Grizzlys Wolfsburg siegen 4:3 Höhenleitner rettet den Dreier

Das war mühsam – aber Charly Fliegauf brachte es treffend auf den Punkt. „Auswärts gibt es keine Schönheitspreise!“, legte der Manager der Grizzlys Wolfsburg das 4:3 (1:2, 2:1, 1:0) am Sonntag vor 3150 Zuschauern bei den Schwenninger Wild Wings unter der Rubrik „nur die Punkte zählen“ ab.

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Auf dem Weg zum Siegtor: Grizzlys Christoph Höhenleitner hat sich den Puck zurechtgelegt, Joey MacDonald zu Boden gelockt und wird ihn zum 4:3 überlupfen.

Quelle: Joachim Klein

Schwenningen. Sebastian Furchner (2), Jeff Likens und Christoph Höhenleitner erzielten die Tore, mit denen die Grizzlys wieder auf Platz drei kletterten.

Schwenningen hatte seinen Negativ-Lauf von fünf Pleiten in Folge am Freitag mit einem 5:1 in Bremerhaven beendet. Jetzt waren die Schwarzwälder spürbar heiß, nicht die fünfte Heimniederlage in Serie zu kassieren. Sie hatten den besseren Start. Und in Wolfsburgs erstes Powerplay, das gar nicht schlecht gespielt wurde, setzten sie einen Konter zum 1:0. Die Antwort zum 1:1 kam prompt, doch die Grizzlys wirkten wie am Freitag gegen Augsburg ein wenig zu lasch. Dabei waren sie voll besetzt, während Schwenningen etliche Stammkräfte ersetzen musste. Wolfsburg ohne Biss – so beendete dann auch Will Acton, ein Top-Torjäger der Vorsaison, seine sieben Spiele währende Torflaute, hatte Platz und jagte Sebbastian Vogl den Puck unhaltbar in den Giebel.

Wolfsburg zeigte im zweiten Abschnitt mehr, schoss verdient Treffer. Furchner wurde dabei jeweils gut bedient, kam frei zum Schuss – und dann ist er immer gefährlich. Erst recht dieser Tage. Der Lauf hält an – Treffer Nummer 13 und 14 im erst 16. Spiel. Ärgerlich aber: Mit einem verdeckten Schuss glich Schwenningen glücklich wieder aus, während Tyler Haskins kurz danach auf der anderen Seite am Pfosten scheiterte. Wichtig: Vogl, der einige gute Paraden zeigen musste, klärte auch gegen Uli Maurer (35.), sonst wären die Grizzlys wohl erneut in Rückstand geraten.

So aber kriegten sie die Kurve. Sie leisteten sich zwar ein paar Strafzeiten zu viel, waren in Unterzahl aber wieder top und verpassten da sogar durch Mark Voakes das 4:3. Schwenningens Keeper Joey MacDonald reagierte gut.

Höhenleitner aber verlud den Keeper dann nach Alexander Weiß‘ gutem Pass zur Entscheidung. Der Auswärtsschreck der Liga ließ sich den sechsten Sieg im siebten Spiel in fremder Halle nicht mehr in Gefahr bringen. „Wolfsburg war zum Schluss cleverer“, gab Ex-Grizzly Simon Danner zu. Wolfsburgs Coach Pavel Gross meinte: „Im letzten Drittel haben die Jungs konzentriert gearbeitet, sich die Punkte dadurch verdient.“

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