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Höhenleitner hofft auf „Wendepunkt“

EHC Wolfsburg Höhenleitner hofft auf „Wendepunkt“

Fünf Pleiten am Stück - die hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg nur selten bezogen. Urgestein Christoph Höhenleitner hatte solche Durststrecken schon miterlebt. Entsprechend erleichtert war auch er am Dienstag nach dem 3:2 in Augsburg: „Das war schön, mal wieder gewonnen zu haben. Und gut fürs Selbstvertrauen.“

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Mit Kampf zum Sieg: Aleksander Polaczek (gr. Bild) und der EHC beendeten in Augsburg ihre Niederlagenserie. Nicht nur Routinier Christoph Höhenleitner war erleichtert.

Quelle: reportandum (2)

Dass Wolfsburg in den Wochen zuvor gelitten hatte, war in der Anfangsphase deutlich geworden. Da wackelte der EHC bedenklich, hatte Glück bei drei (!) Pfostentreffern der Gastgeber. „Die Stürmer haben nicht gut geblockt“, monierte Coach Pavel Gross.

Doch dann kam Wolfsburg, fightete. Und je länger die Partie dauerte, desto öfter warfen sich die Spieler nun in die Schüsse der wütend angreifenden Augsburger. Routinier Höhenleitner: „Es war hart erkämpft, aber ich glaube, es war verdient. Und das Glück, das haben wir uns in dem Spiel auch erarbeitet.“

Er weiß aus Erfahrung: „Wenn wir so arbeiten wie in Augsburg, dann kommt auch das Scheibenglück zurück.“ Das hatte der EHC bei den Pfostenschüssen, aber auch beim eigenen Ausgleich zum 1:1 gehabt. Kurioser geht es kaum. Peter Lindlbauer hatte den Puck durch ein Getümmel vor dem Tor gelupft. Der konnte eigentlich nicht durchgehen, aber er ging durch. Augsburgs Keeper Chris Mason sah die Scheibe erst, als er sie schon hinter sich im Netz hatte.

„Ich hoffe, das Spiel war der Wendepunkt“, sagt Höhenleitner. Keeper Sebastian Vogl, der den Erfolg Sekunden vor Schluss mit einem Panthersprung auf den fliegenden Puck festhielt, meinte: „Das war ein schönes Comeback für mich und für die Mannschaft.“ Er war zuvor gesperrt gewesen. „Wir sind zurück auf der Siegerstraße“, sagte Vogl - „ich hoffe, wir können sie jetzt weitergehen.“

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