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Höhenleitner: „Wir können stolz auf uns sein“

Grizzlys Wolfsburg - Eishockey-Serie Höhenleitner: „Wir können stolz auf uns sein“

Seit 2007 spielt er für die Grizzlys, ist inzwischen dienstältester Profi des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten und hat auch für die kommende Saison noch einen Vertrag. In der WAZ blickt Christoph Höhenleitner noch einmal auf die abgelaufene Spielzeit und die Vizemeisterschaft zurück.

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Finale: Christoph Höhenleitner (h.) und die Grizzlys hatten gegen Florian Kettemer (v.) und München das Nachsehen.

Quelle: Imago 23612280

„Ich saß auf der Bank, blickte auf die Uhr und zählte die Sekunden herunter. 4, 3, 2, 1, Aus! Es war vorbei! Wir hatten das Finale verloren. In meinem Kopf herrschten Leere und Enttäuschung. Wieder hatten wir ein Finale verloren, wieder ohne Sieg, obwohl wir wieder nah dran waren.

Okay, es hatte sich angedeutet - fünf, sechs Minuten vor Schluss war klar, dass es nicht reichen würde. Bitterer wäre natürlich ein Ende in der Verlängerung gewesen, wie in Spiel eins. Da hatte ich noch eine Riesenchance vergeben, trotzdem glichen wir noch aus. Und wäre der Doppelpfosten-Schuss von Mark Voakes kurz vor Schluss reingegangen, hätten wir Spiel eins gewonnen.

Letztendlich muss man ganz klar sagen, dass wir am Ende nicht mehr genug Spieler hatten. München war voll besetzt, wir nicht. Ob wir dann Meister geworden wären, weiß ich nicht. Sicher wäre es aber eine hart umkämpfte Serie geworden und nicht nur vier Spiele.

Trotzdem können wir stolz auf uns sein. Mit Ausnahme eines Durchhängers im Oktober haben wir die gesamte Saison auf konstant gutem Niveau gespielt. Natürlich bin ich traurig, dass wir den letzten Schritt nicht gemacht haben, doch München war in der entscheidenden Phase eben besser als wir - und das muss man dann auch anerkennen.

Nächste Saison werden wir einen neuen Anlauf starten - wie alle anderen Mannschaften auch. Man geht ja hinein, um zu gewinnen. Doch leichter wird es nicht werden.“

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