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Höhenleitner: Das sind meine Top Ten

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Höhenleitner: Das sind meine Top Ten

Wolfsburg. Kommende Saison geht Christoph Höhenleitner in seine zehnte DEL-Spielzeit für die Grizzlys Wolfsburg. Damit ist der 32-jährige Stürmer des Eishockey-Erstligisten nicht nur der dienstälteste Profi im Team, sondern mit 502 Partien zudem der Rekordspieler.

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Christoph Höhenleitner: Der 32-jährige Rekordspieler geht in seine zehnte Spielzeit für die Grizzlys Wolfsburg.

Quelle: Britta Schulze

Auch wenn seine 500. Partie für die Grizzlys mit 4:5 im zweiten Finale gegen München verloren ging - es gab reichlich Highlights für und mit dem Dauerbrenner. Für die WAZ lässt der Angreifer seine größten Momente noch einmal Revue passieren - Höhis Top Ten aus zehn Jahren.

10. Unsere Aufholjagd in der Saison 2012/2013 : Im Dezember waren wir noch abgeschlagen Letzter und haben trotzdem die Kurve bekommen. Am letzten Spieltag hatten wir nach einem Heimsieg gegen Düsseldorf die Play-Offs erreicht, da Hamburg kurz vor Schluss noch in München gepunktet hat. Dann hatten wir einen Lauf und haben zunächst Nürnberg in der ersten Play-Off-Runde mit 2:1 Siegen geschlagen. Im Halbfinale waren wir gegen den Vorrundensieger Mannheim klarer Außenseiter und lagen kurz vor Schluss in Spiel eins mit 0:2 hinten. In der Verlängerung haben wir aber noch mit 3:2 gewonnen und die Serie schließlich mit 4:2 Siegen für uns entschieden. Im Halbfinale gegen Köln fehlte uns dann leider die Kraft.

9. Meine teilweise Umschulung zum Verteidiger durch Mike Pellegrims: Ein Highlight waren für mich dabei die Play-Offs gegen München 2014/2015, als wir sie glatt in vier Spielen in den Urlaub geschickt haben.

8. Die Spengler-Cup-Teilnahme Ende Dezember 2011: Das war eine unglaubliche Atmosphäre und eine tolle Erfahrung. Einfach purer Spaß mit sportlichem Erfolg. Unvergessen unser Sieg gegen das Team Kanada, durch den wir uns fürs Halbfinale qualifizierten.

7. So eine lange Zeit in Wolfsburg - da lernt man natürlich sehr viele Menschen kennen. Klar habe ich viele Freunde gewonnen, sowohl im Hockey als auch außerhalb. Stellvertretend möchte ich hier Vincenz Mayer nennen, jetzt einer meiner allerbesten Freunde überhaupt.

6. Der DEL-Durchbruch in meiner ersten Saison in Wolfsburg: Insgesamt konnte ich 14 Tore erzielen, erst gegen Ende der Saison wurde ich leider durch eine Verletzung gestoppt. Der Dezember 2007 war wahrscheinlich mein bester Eishockey-Monat. 14 Tore - und keines davon in Überzahl. So einen Wert hatte ich seitdem nie wieder.

5. Der Pokalgewinn 2009: Mein einziger Titel als Profi. Und danach sah es lange gar nicht aus. Im Halbfinale lagen wir zu Hause gegen Straubing mit 0:2 zurück und haben uns erst kurz vor Schluss durch zwei Tore von Marvin Degon in die Verlängerung gerettet. Da hat uns dann Kenny Magowan erlöst. Das Finale war dann auch in Wolfsburg und Gänsehaut-Feeling pur. Erstmals habe ich die Eis-Arena ausverkauft erlebt. Sie stand Kopf, als wir im ersten Drittel im Niedersachsen-Derby gegen die Hannover Scorpions mit 3:0 führten. Wir gewannen 5:2. Ein fantastischer Abend.

4. Der Vizemeistertitel aus der vergangenen Saison.

3. 2011 war eigentlich die perfekte Saison - bis auf das Finale eben. Wir hatten damals eine unglaublich starke Mannschaft in Wolfsburg zusammen - Jochen Reimer und Daniar Dshunussow im Tor, Jan Axel Alavaara und Christopher Fischer in der Abwehr. Robbie Bina war neu gekommen. Im Angriff hatten wir Sebastian Furchner, Ken Magowan, Jason Ulmer, John Laliberte und Kai Hospelt. Und dann stand kurz vor der Saison plötzlich Tyler Haskins in der Kabine. Im Finale zeigte sich aber, dass die Berliner leider doch abgeklärter waren.

2. Meine Frau Valerie: Eine unglaubliche Frau und Mutter. Kennengelernt haben wir uns im November 2007 in Braunschweig. Da war ich gerade drei Monate in Wolfsburg. Im Juni 2012 war dann die Hochzeit.

1. Meine drei Kinder: Meine Stieftochter Helena wurde 2007 geboren. Ich habe sie zum Glück schon als Baby kennenlernen dürfen. Simon wurde 2011 geboren, und 2015 hat dann Madeleine unsere Familie komplettiert.

von Alexander Heldt

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