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Hey, hier sprechen ja alle Englisch

Eishockey Hey, hier sprechen ja alle Englisch

Er musste in große Fußstapfen treten, sollte nach dem Abgang von Nationalstürmer Kai Hospelt Wolfsburgs neuer Top-Mittelstürmer werden. Marco Rosa packte es, war nach etwas Anlaufzeit einer der beständigsten Feldspieler des EHC Wolfsburg. In der AZ/WAZ-Eishockey-Serie berichtet er über die Saison.

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Erleichtert: Marco Rosa (l.) war nach einem Jahr in Finnland froh, dass beim EHC Coach Pavel Gross prima Englisch spricht.

In meinem ersten Europa-Jahr in Finnland hatte ich erstmals die Play-Offs verpasst, hatte eine Zeitlang wegen einer Gehirnerschütterung gefehlt. Es war nicht meine erste, aber so aufhören wollte ich nicht. Es kam das Angebot aus Wolfsburg. Warum nicht? Als die Reise losging, traf ich auf dem Flughafen in Toronto die Milleys. Norm hat mir alles erzählt. Wie die Kabinen sind, dass der Klub gut strukturiert ist, die kleine Stadt ein guter Platz ist. Norm ist unglaublich organisiert, er spielt schon lange in Wolfsburg, es war mir klar, dass er keinen Quatsch erzählt. Und als ich nach Wolfsburg kam, war mir so, als ob ich alles schon irgendwie kannte, so lebendig hatte er mir berichtet.

Beim ersten Treffen mit Spielern und Coaches war ich dann total überrascht. Hey, dachte ich, die sprechen ja alle Englisch. Das hat mich erleichtert.

Das war in Finnland noch anders. Da haben Spieler für mich übersetzt. Und das ist schon haarig. Man weiß ja nicht - übersetzt der auch alles richtig, hat er die richtigen Worte, verstehe ich alles so, wie es gemeint ist. Das war hier natürlich viel besser. Die Vorbereitung beim EHC ist hart. Anders als in Nordamerika. Aber es ist klar, dass Eishockey nicht immer Spaß ist. Norm hatte mich gewarnt und nicht zu viel versprochen.

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