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„Hatte nie das Gefühl, dass wir die Play-Offs verpassen“

WAZ-Serie: Die EHC-Sasion, Teil 5 „Hatte nie das Gefühl, dass wir die Play-Offs verpassen“

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg erlebte eine Saison mit Höhen und Tiefen. Genau wie Felix Brückmann, der zu Beginn der Saison verletzt war. Der Torwart berichtet für die WAZ über die abgelaufene Saison.

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Felix: Brückmann: Die Pleiten-Serie kostete etwas, brachte aber auch Stärke.

Quelle: Roland Hermstein

Regelmäßig kam ich zum Einsatz, regelmäßig aber verloren wir Spiele. Wir waren beständig unbeständig. Es war unerklärlich. Wir haben uns in der Kabine oft drüber unterhalten, wollten es besser machen. Doch wir haben oft nur ein gutes Spiel am Wochenende hingekriegt. Und das meist an Freitagen. Das war bitter für unsere Fans, denn wir hatten extrem viele Sonntag-Spiele.

Wir haben es einfach nicht geschafft, zweimal in Folge über ein ganzes Spiel oder wenigstens über lange Spielphasen eine konstant gute Leistung abzurufen. Dabei hatten wir ein Problem der Saison-Anfangsphase eigentlich in den Griff bekommen: Die Verteidigung des Slots, des Bereichs vor dem Tor, war viel besser geworden, mehr Punkte holten wir aber nicht.

Nach Heiligabend haben wir dann fünf Niederlagen am Stück bezogen, darunter gegen Mannheim, Ingolstadt und München, Top-Teams also. Trotzdem: Fünf Pleiten am Stück sind einfach zu viel. Da haben wir meiner Meinung nach die direkte Play-Off-Qualifikation verspielt. Das Spiel gegen die Adler Mannheim in dieser Phase war außergewöhnlich. Wir führten schnell, wir führten hoch mit 4:0. Und der Sieg glitt uns aus den Händen. Wir retteten nach 4:5-Rückstand noch einen Punkt, ehe wir in der Verlängerung 5:6 verloren. Dass wir das ganz ähnlich gegen den gleichen Gegner noch dreimal erleben würden, das konnte zu diesem Zeitpunkt wohl keiner erahnen.

Ich hatte nie das Gefühl, dass wir die Play-Offs verpassen könnten, also noch unter Platz zehn rutschen. Aber: Nach Weihnachten haben wir öfter auf die Tabelle geschaut. Uns wurde bewusst, dass der Vorsprung auf Platz zehn schmilzt. Unser Fokus war daher, erst einmal die Top Ten zu sichern und danach vielleicht an den Top Sechs anzuklopfen.

Ich denke, dass uns die Schwächephase Ende Dezember bis Anfang Januar im Endeffekt gestärkt hat. Ab diesem Zeitpunkt wurde unser Spiel immer besser und wir agierten immer konstanter.

Am Montag lesen Sie:
- Ein Sieg gegen Mannheim
- Immer wieder Krefeld

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