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Haskins stochert den EHC ins Viertelfinale!

Eishockey Haskins stochert den EHC ins Viertelfinale!

Mit einem Kraftakt hat Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern zum siebten Mal in Folge das Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft erreicht. Gegner ist ab Mittwoch München. Nur rund 2000 heimische Anhänger waren bei diesem Play-Off-Krimi dabei, der Rest der 2900 waren Anhänger der Krefeld Pinguine, die mit 2:3 (1:0, 1:2, 0:1) die Segel streichen mussten. Der überragende Tyler Haskins (2) und Matt Dzieduszycki hatten für Wolfsburg getroffen.

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Es ist geschafft: Wolfsburgs Spieler jubeln vor der Fankurve. Der EHC hat zum siebten Mal in Folge das Viertelfinale erreicht.

Quelle: Photowerk (gg)

Noch nie hatte eine Mannschaft das Viertelfinale erreicht, die zuvor Spiel zwei der Pre-Play-Offs verloren hatte. Und es sah anfangs auch schlecht aus für den EHC. Aleksander Polaczek (am Freitag schwer am Knie getroffen) fehlte, Krefeld musste auf Polaczek-Übeltäter Istvan Sofron und Nick St. Pierre (hatte Björn Krupp ins Gesicht gecheckt) verzichten. Beide waren gesperrt. Die Sofron-Strafe hatte der EHC beantragt. Krefeld hatte Gleiches gegen Wolfsburg-Verteidiger Jeff Likens versucht. Vergeblich.

Die Gäste führten verdient, die Gastgeber arbeiteten sich ins Spiel, bekamen in schneller Folge (24. und 25. Minute) zwei berechtigte Penaltys zugesprochen. Die Gefoulten traten an, Haskins traf, Sebastian Furchner nicht, doch nach einem Haskins-Sturmlauf erzielte Dzieduszycki mit langem Arm das 2:1. Krefeld drückte kurz vor Schluss des zweiten Drittels enorm und glich aus.

Das Schlussdrittel wurde nervenzerfetzend. Der EHC überstand eine Minute doppelte Unterzahl, dann wühlte Wolfsburgs erste Reihe die Scheibe rein. Der Treffer zählte nach Videobeweis. Die Gäste rannten an, EHC-Keeper Felix Brückmann krönte seine überragende Vorstellung mit einer Glanztat gegen Marcel Müller, der Rest war Wolfsburger Jubel.

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