Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Haskins-Wahnsinn: EHC im Halbfinale!

EHC Wolfsburg Haskins-Wahnsinn: EHC im Halbfinale!

Sensation perfekt! In nur vier Spielen hat sich Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg als Außenseiter ins Halbfinale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft geschossen. Gegen den Hauptrunden-Zweiten und Liga-Krösus München gab es vor 2650 begeisterten Zuschauern gestern ein 4:3 (2:1, 1:1, 1:1).

Voriger Artikel
Halbfinale? Auch heute muss die Wand halten
Nächster Artikel
Haskins: „Das war groß“ - Lob für Brückmann

Jaaaa! Der EHC (v. l. Furchner, Schaus, Hambly) begeisterte seine Fans – und zog nach großem Kampf ins Halbfinale ein.

Quelle: Boris Baschin

Sebastian Furchner (2) und Matt Dzieduszycki trafen im Hochspannungs-Spiel. Tyler Haskins bereitete alle vier Treffer vor. 

45 Minuten rum, 3:2 für Wolfsburg. Tor für München. Videobeweis. Es zählt nicht. Yannic Seidenberg hat den Puck mit dem Schlittschuh über die Linie gedrückt. 48.: Wolfsburg in Überzahl, Jeff Likens holt David Meckler von den Beinen, Meckler verschießt den folgenden Penalty.  69 Sekunden später schlägt es ein. Im Red-Bull-Kasten. Furchner. 4:2. 20 Sekunden vor Schluss. Michael Wolf trifft für München. Nur noch 4:3. Zittern, bangen, dann die Jubel-Explosion. Wolfsburg weiter, Dead Bull raus.

Mit 4:3 bezwang der EHC Wolfsburg Red Bull München. Der vierte Sieg in Folge in der Best-Of-Seven-Serie ebnete den Grizzlies den Weg ins DEL-Halbfinale.

Zur Bildergalerie

So war es bis zum Thriller gelaufen: Die Gäste setzten Wolfsburg mit starkem Forechecking mächtig unter Druck. Francois Methot (1.) hatte das 1:0 auf dem Schläger, als Wolfsburgs Keeper Felix Brückmann gepatzt hatte. Brückmann parierte bald darauf prächtig gegen Dominik Kahun, in Überzahl schaffte München aber die Führung.

Wolfsburg fand dann aber Rhythmus. Richie Regehr bremste ihn unfair. Für seinen Kniecheck gegen Gerrit Fauser musste er duschen, die zusätzliche Fünf-Minuten-Strafe nutzte der EHC zu zwei Treffern. Wolfsburg langte im zweiten Drittel erneut im Powerplay hin. München gab aber nicht auf. Michael Wolf (35.) traf den Pfosten. Daniel Sparre verkürzte auf 2:3. Es begann die Thrillerzeit...

rau

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
EHC Wolfsburg
Nicht zu stoppen: Sebastian Furchner (l.) traf doppelt, Tyler Haskins (h.) bereitete vier Treffer vor, Tyson Mulock (r.) einen. Nach dem 4:3 gegen München steht Wolfsburg im Halbfinale.

„Das war groß!“ EHC-Kapitän Tyler Haskins brauchte einen Moment gestern, um Worte zu finden. Vielleicht war er noch zu geschafft, um zu realisieren, was sein Team da bewegt hatte. Mit vier Vorlagen hatte er maßgeblichen Anteil gehabt.

mehr
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg