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Haskins/Furchner: Das Duo Infernal

Grizzlys Wolfsburg Haskins/Furchner: Das Duo Infernal

Wolfsburg. Die Grizzlys Wolfsburg sind so stark in die DEL gestartet wie selten: Zehn Spiele, 20 Punkte, zweiter Platz. Das liegt auch an einem Duo Infernal: Sebastian Furchner und Tyler Haskins. „Die verstehen sich fast blind, sind wie Bruder und Schwester“, wundert sich Manager Charly Fliegauf nicht über die Bilanz der beiden.

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Hat den Lauf seines Lebens: Grizzlys-Angreifer Sebastian Furchner traf am Sonntag zum zehnten Mal in dieser Saison.

Quelle: Imago

Der eine bereitet ein Tor nach dem anderen vor, der andere schießt eins nach dem anderen. Jeweils zehn.

Seit Jahren schraubt der wuselige Furchner seine Tor-Bilanz Jahr um Jahr nach oben. Läuft es nur einigermaßen weiter, wird er die 25 Treffer der Vorsaison (inklusive Play-Offs) erneut toppen.

Dabei ist Furchner gar nicht der Typ des klassischen Torjägers. Der Kaufbeurer, der seit 2008 für die Grizzlys spielt, ist ein unermüdlicher Arbeiter, der nicht nur lauert, sondern einer, der vors Tor geht, um Pucks abzufälschen, einer der in den Ecken Zweikämpfe gewinnt. Er lebt von seinem schnellen, harten Schuss. Und natürlich auch von der Chemie mit Haskins, der 2010 zu den Grizzlys kam. Haskins hat etliche Treffer für Furchner aufgelegt. Sie sind die Achse der ersten Formation, die manchen Gegner förmlich aufreibt, weil sie immer wieder nachsetzen, sich oft festsetzen, Haskins dabei gern kreist, bis sich eine Option auftut. Und dann scheppert es oft. Durch Furchner, aber auch andere, wie gegen Schwenningen am Freitag durch Alexander Weiß, der Haskins‘ Diagonalpass reinknallte. Wer viel vorlegt, trifft meist seltener, Haskins allerdings traf noch gar nicht. Fliegauf: „Das würde ihm sicher mal gut tun.“ Trainer Gross: „Ein Tor wäre schön für Swifty, aber wer hart arbeitet fürs Glück, der bekommt es irgendwann. Er arbeitet hart, kämpft, blockt Schüsse.“ Das mag der Coach. Gross fügt hinzu: „Mich würde nicht wundern, wenn irgendwann fünf Spiele kommen, in denen er vier, fünf Tore macht. Der Ketchupflaschen-Effekt: Erst nichts, dann viel.“

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