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Hart und gefährlich: Wolfsburg holt Abid

Eishockey Hart und gefährlich: Wolfsburg holt Abid

Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg hat seine letzte Ausländerlizenz vergeben. Es kommt Ramzi Abid vom finnischen Erstligisten JYP Jyväskylä, ein interessanter Kanadier mit Erfahrung, einer der skoren kann, aber auch viele Strafen kassiert. Er soll heute mittrainieren, morgen (19.30 Uhr) gegen München spielen.

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Wolfsburgs neuer Stürmer: Ex-NHL-Spieler Ramzi Abid (zuletzt in Finnland) trainiert ab heute mit, soll morgen schon spielen. Der Kanadier ist torgefährlich, sammelt aber auch viele Strafminuten.

Quelle: Imago 09943329/9301507

Außer in der NHL spielte der Flügelstürmer unter anderem schon für Bern in der Schweiz, in Schweden und in der KHL. Dass es geklappt hat, war ein Glücksfall. EHC-Manager Charly Fliegauf sagte: „Ich hatte mit seinem Agenten telefoniert, was es für Möglichkeiten mit anderen Spielern gibt, erfuhr, dass Abid frei werden könnte. Dann habe ich den Wechsel nach Wolfsburg schmackhaft gemacht. Er ist ein harter Bursche, aber keiner, der es nur auf Raufen anlegt.“ Abids Vertrag läuft bis Saisonende.

Für ihn, der Rückennummer 20 erhält, war es bei JYP nicht mehr gelaufen. Nach 22 Toren und 20 Vorlagen in 56 Spielen 2012/13 gelangen nur drei Tore in 21 Spielen dieser Saison.

Abid (unter anderem 70 NHL-Partien für Pittsburgh, Phoenix, Atlanta und Nashville) ist knapp 1,90 Meter groß, wiegt rund 90 Kilo, geht dahin, wo es weh tut. Die physische Komponente zu stärken, war ohnehin eine Überlegung beim EHC. Abid kann Tore schießen, skoren, war 2004/05 Topskorer für seine Chicago Wolves in der AHL. Aber er teilt, oder besser, keilt auch aus. Bei Red Bull Salzburg, wo er mit EHCer Brent Aubin agierte, sammelte er in 102 Spielen 228 Strafminuten. In Kanadas Junioren-Top-Liga schaffte er es auch mal, Liga-Top-Skorer und Strafbankkönig in einer Saison zu sein.

Abid übrigens hat auch die britische Staatsbürgerschaft. Sein Vater ist Tunesier, seine Mutter Schottin, geboren wurde er in Montreal.

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