Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
Harmlos-EHC muss zittern

Eishockey Harmlos-EHC muss zittern

Das tat weh! Vor 2650 Zuschauern unterlag Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg gestern mit 1:2 (0:1, 0:1, 1:0) gegen Verfolger Nürnberg Ice Tigers, hat seine Chance auf die direkte Viertelfinal-Quali zwei Spieltage vor Hauptrunden-Ende fast vertan und muss ums Heimrecht in der ersten Play-Off-Runde zittern. Nur Aleksander Polaczek traf.

Voriger Artikel
4:2-Sieg: Die Grizzlys toben im Hühnerstall!
Nächster Artikel
Milley bis 2017 bei der DEG

Wie vernagelt: Der EHC Wolfsburg brachte den Puck zwar ab und an gefährlich vor Nürnbergs Kasten, doch rein wollte die Scheibe fast nie. Zudem stellten sich die Gastgeber nicht immer geschickt an, unterlagen mit 1:2 gegen die Ice Tigers.

Quelle: Photowerk (gg)

Ein Sieg hätte dem EHC das Heimrecht (Platz sieben oder acht) in der ersten Runde gebracht. Und der Anschluss an Platz sechs (direkte Viertelfinal-Quali) wäre geblieben. Aber: Die zweitschwächste Heimmannschaft (nur Schlusslicht Schwenningen schaffte weniger Heimsiege) rumpelte gestern, war wieder der Harmlos-EHC. Der Start war schwach, woran nicht nur die Schiris Schuld hatten, die Wolfsburg in der Anfangsphase dreimal dezimierten. Es wäre vielleicht anders gelaufen, wenn der EHC die dickste Chance genutzt hätte. Doch Matt Dzieduszycki (19.) hatte viel freies Tor vor sich, scheiterte aber irgendwie an Jochen Reimer. Kapitän Tyler Haskins: „Wir waren zwei Drittel lang nicht zwingend genug.“

Trainer Pavel Gross sah es ähnlich: „Wir waren nicht zwingend genug, nicht gut genug, vor allem nicht im Powerplay.“ Ein Tor gelang da zwar, aber es setzte auch einen Gegentreffer. Gross: „Das Spiel fünf gegen fünf spiegelt sich oft im Powerplay wider, da waren wir zu kompliziert und irgendwann frustriert.“

Ärgerlich: zwei Strafen in der Schlussphase. Die waren zwar diskutabel, aber, so der Coach: „Da müssen wir clever sein, wir sind in der Angriffszone, dürfen den Schiedsrichtern keine Chance geben, ein Foul zu pfeifen.“ Dass sich die Ausgangsposition verschlechtert hat, interessiert Gross wenig, denn: „Wir können nur unsere eigene Vorstellung verbessern. Und wir können besser spielen.“

rau/aha

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Grizzlys Wolfsburg