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Hambly und Likens: Nachbarn wieder vereint

Eishockey Hambly und Likens: Nachbarn wieder vereint

Auf dem Eis ist er ein Ruhiger, sammelte in fünf Jahren in der DEL für einen Verteidiger sehr wenig Strafminuten. Doch jetzt, abseits der Eisfläche, ist Tim Hambly aufgeregt, nervös, denn: „ Im Dezember bekommen meine Frau Rebecca und ich unser erstes Baby“, erzählt der Neuzugang des Eishockey-Erstligisten EHC Wolfsburg voller Vorfreude.

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Fairer Spieler: Tim Hambly (h.) sitzt selten auf der Strafbank, will aber in Wolfsburg andere Bilanzen aufpolieren.

Früher reisten er und seine Frau in spielfreien Zeiten gerne, aber damit ist jetzt erstmal Schluss. Auch seine Hobbys Angeln und Golfen („Schreib‘ lieber nur Angeln, im Golfen bin ich nicht so gut“) werden ruhen, doch damit haben die Hamblys kein Problem. „Meine Frau kocht sehr gerne, wir werden bestimmt oft Mannschaftskameraden mit ihren Familien zu Gast bei uns haben“, sieht der Amerikaner familiären Umstellungen mit Freude entgegen.

Mit Ingolstadt war er deutscher Meister geworden, aber mit seiner Leistung war er nicht zufrieden. „Das erste Mal eine negative Plus-Minus-Bilanz“, ärgerte er sich. Dass er jetzt in Wolfsburg spielt, freut den 31-Jährigen sehr, denn: „Ich hatte es gehasst, gegen den EHC zu spielen.“

Außerdem trifft er hier mit Jeff Likens seinen besten Kumpel. „Jeff und ich wohnen in Minneapolis nur zwei Straßen auseinander, und er hat nur positiv über Wolfsburg berichtet.“ Genau so positiv äußerten sich im Vorfeld sein Ingolstädter Teamkollege John Laliberte und Matt Dzieduszycki, mit dem er einst in Las Vegas gespielt hatte. Hambly: „Alle haben mir den EHC empfohlen - und sie haben Recht. Jetzt müssen wir nur noch auf dem Eis unsere Leistung bringen.“

aha

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