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Halbfinale: Nürnberg verkürzt Serie durch ein 5:4

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Halbfinale: Nürnberg verkürzt Serie durch ein 5:4

Das böse, böse 3:0 - da war es wieder... Die Grizzlys Wolfsburg müssen noch zittern um den Einzug ins Finale um die deutsche Eishockey-Meisterschaft. Am Dienstag unterlagen sie mit 4:5 (1:0, 3:2, 0:3) bei den Nürnberg Ice Tigers, die die Serie damit auf 1:3 verkürzten.

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Da war der Damm endgültig gebrochen: Nürnberg hat das 4:4 erzielt, gewann das vierte Halbfinal-Play-Off-Spiel noch mit 5:4 und verkürzte in der Serie auf 1:3. Zuvor hatte Nürnberg in drei Spielen nur drei Tore erzielt.

Quelle: cp24

Wolfsburg braucht noch einen Sieg aus noch maximal drei Spielen, hat am Freitag (19.30 Uhr) Heimrecht. Die Treffer von Gerrit Fauser, Brent Aubin und Christoph Höhenleitner (2) reichten nicht.

Das böse 3:0 - in der vergangenen Saison hatte Wolfsburg dreimal eine 3:0-Führung im Viertelfinale gegen Mannheim verspielt. Einmal hatte es dabei sogar noch 4:1 gestanden. Am Dienstag lief es ganz ähnlich. Wolfsburg spielte clever, war schneller und nutzte eine doppelte Überzahl eiskalt. Nürnberg fightete wie in den Spielen zuvor, wurde aber kaum zwingend. Wolfsburg ließ fast nur Schüsse aus harmlosen Regionen zu und stahl sich selbst immer wieder in die Gefahrenzone. Da fälschte Aubin den Schuss von Likens gekonnt ab, da legte nur eine halbe Minute nach dem 2:0 Routinier Christoph Höhenleitner nach, der nach Vincenz Mayers Schuss abstaubte.

Wenig später kam dann der Knackpunkt. In Überzahl agierte Wolfsburg schlampig, Patrick Reimer verkürzte. Nach bis dahin über 150 Minuten (!) ohne Treffer gegen Wolfsburg waren die Gastgeber nun bissig und auch die Kulisse richtig munter.

Höhenleitner legte zwar direkt nach dem 2:3 zum 4:2 nach, doch Nürnberg war nun in Fahrt und ließ sich nicht mehr stoppen. Die Ice Tigers bekamen - was lange nicht geglückt war - Schüsse durch. Und die gingen dann auch rein. Zum 3:4 und zum 5:4. Beim 4:4 hatten die Franken Glück gehabt, Yasin Ehliz‘ Hammer war vorbei gegangen, Murley stand zum Nachschuss goldrichtig.

In der Schlussphase hatte Wolfsburg noch Chancen zum Ausgleich, kam aber auch in Überzahl und am Ende mit dem sechsten Feldspieler nicht mehr zum Ausgleich.

Die Grizzlys hatten am Dienstag 30 Minuten ein perfektes Auswärtsspiel geboten, danach aber hatten sich Nachlässigkeiten und kleine Fehler eingeschlichen, die letztlich den Finaleinzug verhinderten.

rau

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