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Haie erzwingen siebtes Spiel

1:0-Sieg bei den Grizzlys: Haie erzwingen siebtes Spiel

Der Vorteil ist weg, jetzt stehen auch die Grizzlys mit dem Rücken zur Wand. Wolfsburgs Eishockey-Erstligist verlor gestern Spiel 6 des Eishockey-Play-Off-Viertelfinales gegen die Kölner Haie mit 0:1 (0:0, 0:0, 0:1). Köln glich die Serie damit zum 3:3 aus, am Dienstag (20 Uhr) fällt in Köln die Entscheidung um den Halbfinal-Einzug. Das entscheidende Tor schoss Wolfsburg-Schreck Shawn Lalonde.     

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Shawn Lalonde jubelt: Er erzielte das Tor des Tages, das den Haien am Dienstag ein entscheidendes Heimspiel um den Halbfinal-Einzug bringt.

Quelle: CP24

Wolfsburg. Wie schon am Freitag verlor Wolfsburg das Spiel in Unterzahl, wie schon am Freitag war etwas pech und Ungeschick dabei. Knapp 55 Minuten waren gespielt, es gab eine fragwürdige Strafe. Der Check von Jeff Likens gegen Travis Turnbull war hart, aber sah korrekt aus. Trotzdem musste Likens raus. Nur sechs Sekunden schoss Jimmy Sharrow den Puck zur Befreiung über die Bande. Das brachte ihm zwei Strafminuten. Nicht clever. Und Lalonde nutzte die doppelte Überzahl für sein viertes Tor in dieser Serie. Wolfsburg hatte dann auch noch ein Powerplay, versuchte es sogar mit einem sechsten Feldspieler, wirkte aber brutal nervös. und blieb harmlos

Der Rest ist schnell erzählt. Die Grizzlys legten einen Blitzstart hin, schon nach wenigen Sekunden war Nick Johnson frei durch, schoss vorbei. Nach zwölf Sekunden checkte Fredrik Eriksson Alexander Karachun in die Bande, bekam dafür eine Zwei-Minuten-Strafe, dem Wolfsburger aber geriet der Schläger zu hoch. In seinem zweiten Play-Off-Einsatz überhaupt war das Spiel für ihn dann auch schon vorbei, er hatte Ryan Jones die Lippe blutig geschlagen, folgerichtig gab es eine Fünf-Minuten-Strafe samt Ausschluss.

Zum Glück kassierten die Haie noch eine Strafe, sodass die Wolfsburger Unterzahl nur rund drei Minuten betrug Sie wurde überstanden. Danach ging das Spiel richtig los. Die Entscheidung konnte fallen, das schien beide zu beeindrucken. Köln war spürbar auf sichere Pässe bedacht, den Grizzlys fehlte diesmal die zuvor oft gesehene Lockerheit im Aufbau. Defensiv ließen beide dennoch wenig zu. Björn Krupp (16.) traf aus der Distanz nur den Pfosten, Ryan Jones (19.) ebenfalls, als die Haie mal ein wenig Druck machten.

Im zweiten Drittel hätte Furchner hätte nach gutem Angriff das 1:0 machen müssen, scheiterte mit seinem Schuss. Dann war Köln am Drücker. Niko Krämer (29.) traf die Latte, ansonsten entsprang dem Druck nicht viel gefährliches.

Im Schlussdrittel blieb es weiter eng. Wolfsburg schien die Führung zu haben, als Stephen Dixon die Scheibe reingedrückt zu haben schien. Aber reingelenkt hatte sie Johnson mit dem Schlittschuh. Das zählte nicht. Kai Hospelt verdaddelte für die Haie eine 2:1-Situation, Furchner scheiterter mit einem Hammer an Wesslau. Erstaunlich: Die Haie hatten erstmals in dieser Serie eine positive Bully-Bilanz. Und: Sie waren wie erstmals am Freitag extrem diszipliniert. Wolfsburg auch. Bis die Schlussphase begann...

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