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Haie bissiger: EHC verliert 1:2

Eishockey Haie bissiger: EHC verliert 1:2

Im Kampf um die Play-Off-Plätze ist die Luft dünner geworden für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg: Mit dem 1:2 (0:0, 1:1, 0:1) gegen die Kölner Haie setzte es gestern binnen fünf Tagen die dritte Niederlage in Serie. Nur Marco Rosa traf vor 2800 Zuschauern für den EHC.

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Glücklos: Matt Dzieduszycki (l.) und der EHC verloren gestern mit 1:2 gegen die Kölner Haie - die dritte Niederlage binnen fünf Tagen.

Quelle: Photowerk (bs)

Gegen Spitzenreiter Mannheim war es ein tolles Spiel gewesen, gegen Vorjahresfinalist Köln wurde es zu einer zähen Angelegenheit. Ob es an einigen Umstellungen lag, die nach dem Ausfall von Torjäger Brent Aubin nötig waren, oder am starken Kölner Forechecking - der EHC tat sich im Aufbau schwer, leisttete sich ungewohnt viele Missverständnisse. Spielfluss? Fehlanzeige! Die Haie wiederum fanden kaum ins Spiel, weil sie etliche Strafen kassierten.

Aus seinen Überzahl-Situationen machte Wolfsburg erstmal nichts. Pech. Tyler Haskins (16.) traf im Powerplay nur den Pfosten, wenig später ging es Matt Dzieduszycki auch nicht besser. Dann traf das beste Überzahlteam der Liga in seiner besten Disziplin aber doch. Rosa machte es aus der Halbdistanz mit Auge. Nur: Nun wurden die Haie bissiger, zielstrebiger, leisteten sich keine Strafen mehr, und Felix Brückmann im EHC-Tor bekam immer mehr Arbeit. Am 1:1 konnte er nichts machen, ein Eigentor durch Aleksander Polaczek verhinderte er kurz vor der zweiten Pause mit tollem Reflex.

Die Haie blieben am Drücker. Sie wirkten frischer, der EHC wirkte zunehmend müder, obendrein kam insbesondere von eigentlichen Leistungsträgern wie Haskins, Norm Milley und Dzieduszycki zu wenig. Die Haie hätten das Spiel früher entscheiden können, Mike Iggulden (48.) scheiterte an Brückmann, Chris Minard (51.) an der Latte. So durfte Wolfsburg noch von Zählbarem träumen, der unglückliche Dzieduszycki hatte zweimal die Chance, traf aber die Scheibe nicht. Aus der Traum.

rau/aha

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