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Häuptling Aubin trifft ohne Familie

Eishockey Häuptling Aubin trifft ohne Familie

Sein erster Hattrick in Wolfsburg, 4:3 gegen Augsburg gewonnen, der Play-Off-Platz fast sicher - und zum ersten Mal Frau und Kinder bei einem Heimspiel nicht da. „Jetzt werde ich meine Frau überreden, dass sie am Sonntag auch daheim bleibt!“, hatte EHC-Torjäger Brent Aubin nach seinem starken Eishockey-Erstliga-Auftritt am Dienstag mit einem Augenzwinkern angedeutet. Doch das kann er vergessen.

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Drei Tore-Held: Brent Aubin, Matchwinner gegen Augsburg.

Quelle: CP24

Der Stürmer, jetzt mit 18 Treffern Zweiter der EHC-Torjäger, gibt zu: „Es macht auch keinen Sinn, das zu versuchen.“ Von Vorteil dabei: „Ich bin nicht sonderlich abergläubisch.“ Seine Frau war schon Eishockey-Fan, als sie noch kein Paar waren, die Töchter schauen gern zu.

Und sie hatten ihn in den Wochen seiner Verletzungspause aufgeheitert, ihn sogar zu seinem Comeback im Eis-training vor einigen Wochen begleitet. Ohne Familie, seine größten Fans, zum Spiel - das würde bei Aubins niemand zur Regel werden lassen. Gattin Bianca: „Das Heimspiel - der Tag in der Woche, an dem wir Ladies ausgehen.“ Am Dienstag ging es nicht. Die älteste Tochter ist in die Schule gekommen, zudem liefen die Abflugvorbereitungen für Aubins Schwiegermutter, die zu Besuch da war. Für ihn hieß das: „Ich war morgens um vier schon wieder wach, habe sie zum Flughafen gefahren.“

Sechs Stunden vorher hatte er noch mit den Fans gefeiert, die Humba auf dem Eis als Spieler des Abends mit dem Häuptlings-Kopfschmuck per Megafon eingeläutet. „Das war auch eine Premiere, dass ich selbst ansagen musste“, so der Franko-Kanadier. „Basti Vogl hat mir mit den Buchstaben geholfen.“

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