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Hängepartie um Pellegrims

Grizzlys Wolfsburg Hängepartie um Pellegrims

Bis Freitag, so war der Plan, sollten Wolfsburgs Eishockey-Asse frei bekommen. Doch nach dem gestrigen Erfolg gab es Nachschlag, einen Tag dazu. Die Grizzlys sind auf dem besten Weg, das Viertelfinale direkt zu erreichen, schnuppern sogar an Platz vier. Wermutstropfen: Es gibt eine Hängepartie um Co-Trainer Mike Pellegrims.

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Trennen sich die Wege? Mike Pellegrims (M.) lässt seinen Freund und Chef-Coach Pavel Gross (l.) sowie die Grizzlys (r. Manager Charly Fliegauf) zappeln.

Quelle: Photowerk (bb)

Eigentlich hatte sich Manager Charly Fliegauf bis gestern eine Entscheidung erwünscht, nachdem das neue Vertragsangebot schon eine Weile auf dem Tisch liegt. Doch Pellegrims ist immer noch dabei, abzuwägen. Er bekommt die Bedenkzeit. Pellegrims hat offenbar auch Angebote, Chef-Coach zu werden. In die Richtung will er. Irgendwann. Seine Lebensgefährtin ist hier verwurzelt, er fühlt sich wohl bei den Grizzlys. Fliegauf weiß: „Das ist eine wichtige Entscheidung für ihn.“ Und weil Pellegrims schon eine Weile in Wolfsburg ist, mag er ihm „nicht die Pistole auf die Brust setzen“. Der Manager sichtet ab Montag den nordamerikanischen Markt, schaut sich elf Spiele in der AHL an. Nächste Woche kommt er zurück, dann will er wissen, woran er ist. Mögliche Kandidaten für eine Pellegrims-Nachfolge hat Fliegauf mit Sicherheit, aber auch die Gelassenheit, die ein renommierter Manager wie er mitbringt: „Ich rufe jetzt nicht Kandidaten an, die paar Tage kann ich abwarten.“

Abwarten mussten die Wolfsburger am Sonntag, bis der Sieg im Sack war. Coach Pavel Gross: „Wir wollten teilweise zu viel, das hat mir nicht gefallen.“ Die Grizzlys waren nicht geradlinig genug. Angesichts der anderen Ergebnisse war das Resultat Gold wert. Und: Es klappte ja auch einiges. Die Special Teams hatten einen optimalen Abend. Zudem, so der Trainer: „Sebastian Vogl hat einen Super-Lauf und wurde gut unterstützt.“

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