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„Haben den Eishockey-Gott beleidigt“

Eishockey „Haben den Eishockey-Gott beleidigt“

Drei Pleiten in fünf Tagen, bei Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg läuft es nicht. EHC-Coach Pavel Gross erklärte gestern, was nach 16 von 18 Punkten aus den Spielen davor passiert ist: „Wir haben den Eishockey-Gott beleidigt“, sagte er.

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Da tobt der Trainer: Pavel Gross handelte seinem EHC sogar eine Strafe ein, weil er sich über die Schiedsrichter ärgerte.

Wie? „Vor einer Woche haben vielleicht viele geglaubt, dass es so gut weiterläuft. Wenn man dann nach Schweningen fährt und nicht bereit ist, dann bestraft einen der Eishockey-Gott“, so Gross. Und gestern gegen Iserlohn „da waren wir nicht hungrig genug, da kann man nicht sagen, dass wir kein Glück hatten. Wir haben den Eishockey-Gott beleidigt, nun müssen wir umso härter zum Tor gehen.“

Immerhin: Er sah einen kleinen Aufwärtstrend: „Die Mannschaft hat sich bemüht, mehr gearbeitet als zuletzt.“ Aber: „In entscheidenden Phasen haben wir Zweikämpfe verloren.“ Routinier Norm Milley urteilte: „Es war ein kleiner Schritt vorwärts, aber wir machen Fehler. So muss ich mir das 2:2 ankreiden.“

Gross sagt: „Wir wissen, was wir in der Woche tun müssen. Das ist ziemlich einfach.“ Es wird um Zweikampfverhalten und das Powerplay gehen - mal wieder.

Nicht einverstanden waren die Wolfsburger gestern mit den Entscheidungen der Unparteiischen. Einmal rastete Gross richtig aus, schrie, gestikulierte wild, warf die Bandentür zu, handelte seinem Team so eine Strafzeit ein. Grund: Brent Aubin hatte einen viel zu spät angesetzten Check bekommen. Statt Strafe gegen Iserlohn lief das Spiel weiter, es fiel das 2:2. Gross auf die Szene angesprochen: „Zu den Schiedsrichtern sage ich nichts.“

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