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Große Grizzlys: Schock verdaut und Vierter!

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg Große Grizzlys: Schock verdaut und Vierter!

Ganz große Grizzlys! Einen Tag nach dem Schock durch einen Bus-Unfall krallte sich Wolfsburgs Eishockey-Erstligist gestern ein 4:3 (1:1, 0:2, 2:0) nach Penaltys beim Titelfavoriten München Platz vier und kann sich nun am Sonntag gegen Nürnberg Heimrecht im Viertelfinale sichern.

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Jawoll: Armin Wurm, der das 3:3 markierte, feiert hier mit Brent Aubin, dem Torschützen zum 2:3, Kurtis McLean und Jeff Likens (v. l.).

Quelle: cp24

Mark Voakes, Kurtis McLean und Armin Wurm hatten in regulärer Zeit getroffen, Kapitän Tyler Haskins markierte den entscheidenden Penalty.

Wolfsburg erwischte einen perfekten Start. Voakes nutzte einen  Fehler von Keith Aucoin bei Münchner Überzahl, fuhr allein auf Danny aus den Birken zu und verlud den Münchner Schlussmann. Michael Wolf glich in diesem Powerplay aber direkt aus. Danach war es eine zerfahrene Partie, in der die Schiedsrichter sehr kleinlich pfiffen. Hauptsächlich gegen die Bayern. Münchens Manager Christian Winkler ärgerte sich darüber dermaßen, dass er auf die Tribüne verwiesen wurde. Wolfsburg, das Top-Überzahl-Team der Liga, machte gegen das zweitbeste Unterzahlteam nichts draus, nutzte auch ein 5:3-Powerplay nicht.

Im zweiten Drittel machten die Grizzlys beim Titelfavoriten richtig Druck. Auch ohne Powerplay. Dann ging es mit einem Mann mehr mal anders rum. München, in Überzahl eher schwach, knackte die in Unterzahl eigentlich guten Gäste mit zwei Mann mehr durch Wolf. Mit einem Fehlpass hinter dem eigenen Tor brachten die Grizzlys Toni Söderholm ins Spiel, vor dem Kasten stand Jason Jaffray frei, München drei, alles vorbei? Nein!

Voakes scheitete beim Alleingang noch an aus den Birken. Nach nur 14 Sekunden im dritten Abschnitt verkürzte Neuzugang McLean. Und es kam noch besser.  Wurm hielt drauf – 3:3. Wolf war da nicht mehr dabei. Nach einem Pucktreffer ins Gesicht war  Münchens Nationalmannschaftskapitän mit Verdacht auf Kieferbruch ausgeschieden. Wolfsburg witterte Platz vier, verdiente sich das Remis und letztlich auch den enorm wichtigen Zusatzpunkt.

rau/ana

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Eishockey: Grizzlys Wolfsburg
Vogl macht zu: Hier stoppt der Grizzlys-Keeper Jaffray, bereitete so den Weg zum Sieg – auch für das Bus-Duo (kl. Bild).

Ein Sieg gegen den Schock und ein „Sieg für unseren Busfahrer!“, sagte Manager Charly Fliegauf gestern glücklich. Die Grizzlys Wolfsburg hatten ungeheures Stehvermögen bewiesen, ließen sich zum vierten Mal in dieser Spielzeit in 60 Minuten nicht vom Titelfavoriten schlagen, nahmen ihm sieben Punkte ab und haben nun Platz vier in der eigenen Hand.

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