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Gross will mehr: Haben noch lange nicht genug

Grizzlys Wolfsburg Gross will mehr: Haben noch lange nicht genug

Fünf Siege am Stück - die Grizzlys Wolfsburg sind das Team der Stunde im Eishockey-Oberhaus. Das birgt die Gefahr des Nachlassens. Und so nahm Trainer Pavel Gross seine Schützlinge noch vor dem ersten Training in dieser Woche ins Gebet.

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Weiter siegen, weiter jubeln: Das ist der Plan der Grizzlys. Trainer Pavel Gross ist glücklich mit den vergangenen Ergebnissen, aber noch lange nicht zufrieden.

Quelle: Photowerk (bs)

Er erklärte ihnen vor der Dienstag-Einheit, dass es keinen Grund gibt, leichtfertig zu werden. Denn: „Wir sind Durchschnitt. Und Durchschnitt wollen wir nicht bleiben.“ Was er meint: Mit dem tollen Lauf haben die Grizzlys zuvor Versäumtes aufgeholt, der Punkteschnitt aus 24 Partien würde hochgerechnet so gerade für die Pre-Play-Offs reichen. Das ist nicht das Saisonziel. Das heißt: Platz sechs. Und das bedeutet: Die Grizzlys und ihr Coach haben noch lange nicht genug. Er sagt: „Wir können noch vieles verbessern.“

Das Wochenend-Programm sollte die Konzentration hochhalten, auch wenn es nicht mehr Kontrast haben kann. Am Sonntag in Mannheim beim Spitzenreiter weiß jeder, was ansteht. Im Frühjahr wurde im Halbfinale dreimal eine Drei-Tore-Führung gegen den späteren Meister verspielt. Doch auch Krefeld, der Tabellenletzte, dürfte am Freitag (19.30 Uhr) kaum unterschätzt werden. Tyson Mulock, zuletzt der Mann für entscheidende Tore: „Sie spielen immer gut gegen uns.“ In dieser Saison gewannen sie zudem schon in der Eis-Arena. Nun ringen sie um den Anschluss.

Diese Situation sollten die Grizzlys kennen, sie standen vor ein paar Wochen auch noch tief unten. Gross: „Ich glaube, wir müssen unsere Spieler nicht erinnern, wo wir herkommen.“

Leichtfertigkeit sei nicht angebracht, schließlich haben die vergangenen Partien gezeigt, dass nur der Grizzlys-Stil (laufen, simpel und schnell agieren) fruchtet. „Rumspielen, zocken - das“, so warnt der Trainer, „sind wir nicht“. Zeichne sich Schlendrian im Training ab, könne es auch mal ganz schnell eine Änderung geben. Mit Brent Aubin scharrt ein Import-Angreifer mit den Kufen, Sergei Stas ist ebenfalls fast wieder fit.

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