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Gross schimpft: „Inakzeptabel“

Eishockey Gross schimpft: „Inakzeptabel“

Eishockey-Erstligist EHC in Hamburg - am Ende gewinnen die Freezers. Den letzten Sieg an der Elbe hatte es am 6. Dezember 2012 für Wolfsburg gegeben. Gestern setzte es ein 4:5 nach 3:1-Führung. Nur weil es in Hamburg immer Haue gibt, nahm EHC-Coach Pavel Gross das aber nicht mit Gleichmut hin. „Inakzeptabel!“, schimpfte er. Auf seine Cracks wartet wohl eine intensive Woche.

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Sauer auf seine Mannschaft: EHC-Trainer Pavel Gross ärgerte sich, dass sein Team wie gegen Nürnberg nach einer 3:1-Führung einbrach.

Intensive Gespräche dürfte es geben. Und intensive Einheiten. Zweikampfschule, nachdem das Team zumindest seine Treffsicherheit wiedergefunden hat. Aber wie schon gegen Nürnberg mangelte es an Biss. Gross: „Hamburg hat es gereicht, 35 Minuten Gas zu geben. Ich bin gar nicht einverstanden mit der Gesamtleistung. Inakzeptabel!“

Bis dahin hatte der EHC seine Chancen prächtig genutzt. Danach erhöhte Hamburg den Druck weiter. Wolfsburg brach ein. „Uns hat wieder die Defensive gefehlt“, so Gross. „Die ist gegen die großen Teams nur Durchschnitt. Durchschnitt ist die Schwester von ....“, formulierte er nicht druckreif. Und fügte hinzu: „Sorry, aber so ist es einfach. Wenn der Gegner Gas gibt, die Checks zu Ende fährt, haben wir darauf keine Antwort. Das ist einfach nicht gut.“ Manager Charly Fliegauf: „Uns fehlt die Konsequenz, wir geben die Gegentore viel zu einfach her. Es ist unbefriedigend. Und nicht zu verstehen. Denn nach dem 3:5 kommen wir ja wieder richtig auf.“ Nur war es da zu spät.

Auch schlecht: Tim Hambly ist angeschlagen, der Wolfsburger Verteidiger gab gestern im zweiten Drittel auf.

Am kommenden Wochenende übrigens geht es gegen die ganz Großen - Mannheim und München.

rau/ras

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