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Gross sauer auf sein Team

Eishockey Gross sauer auf sein Team

Nicht nur die Eisbären Berlin, auch die Hamburg Freezers sind ein Angstgegner für Wolfsburg. Der EHC gewinnt nur selten an der Elbe. Gestern setzte es die elfte Schlappe dort, obwohl den Gastgebern mit Christoph Schubert und Mathieu Roy zwei Abwehr-Asse sowie mit dem von der DEL gestern gesperrten Morten Madsen ein Top-Stürmer fehlten. Hatten es die EHCer zu leicht genommen? Coach Pavel Gross war sauer auf sie.

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Sauer: EHC-Chef-Coach Pavel Gross und Assistent Mike Pellegrims (r.) quittieren hier gerade Hamburgs 5:2.

Quelle: cp24

„Ich liebe meine Mannschaft“, sagte er, „aber mit dem, was einige im ersten Drittel geboten haben, bin ich nicht einverstanden. Da hätte es auch 7:2 stehen könne.“ Hamburg sei eine gute Mannschaft, die gut gecoacht werde und viel Qualität im Kader habe, dessen müsse man sich bewusst sein, aber „bei uns war das im ersten Drittel nicht jedem bewusst“, so seine Klage.

Dass sein Team auf Touren kam, als die Partie fast schon gelaufen schien, konnte ihn nicht richtig trösten, denn: „Ich verstehe nicht, warum wir erst nach 30 Minuten anfangen, die Beine zu bewegen und etwas zu kreieren.“

Am Ende war Wolfsburg nah dran am Punkt, hatte Überzahl, versuchte es mit sechs gegen vier Feldspieler. Doch das Bully vor Hamburgs Tor ging verloren und die Befreiung zur Entscheidung ins Wolfsburger Netz. Nah dran, aber nicht gut. Gross: „Hamburgs Sieg war verdient.“

In der Tabelle steht der EHC noch gut, doch bald ist das Polster aus dem Top-Start aufgebraucht.

rau/ras

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