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Gross kitzelt Eisbären: „Meister werden sie nicht“

EHC Wolfsburg Gross kitzelt Eisbären: „Meister werden sie nicht“

Wann gibt es endlich mal wieder drei Punkte in Berlin für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg? Der nächste Versuch beim Rekordmeister steigt morgen (19.30 Uhr).

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Goodbye: EHC-Keeper Daniar Dshunussow mit Ex-Eisbären-Trainer Don Jackson, der mit Berlin fünf Titel holte.

Quelle: Mike Vogelsang

Wolfsburgs Coach Pavel Gross schiebt den Gastgebern verständlicherweise die Favoritenrolle zu. Aber er kitzelt das Eisbären-Ego auch, sagte vor der Saison: „Meister werden sie diesmal nicht.“ Und das wiederholte Gross gestern.

„Der beste Trainer hat die DEL verlassen.“ Der beste Coach war für ihn Don Jackson, der mit den Berlinern zuletzt dreimal in Folge Meister geworden war, dem EHC vor allem im Finale 2011 Rätsel aufgegeben hatte. Über die Vergangenheit, über den Angstgegner (kein anderes Team hat eine schlechtere Bilanz in Berlin als Wolfsburg) mag Gross am liebsten nicht reden. Allerdings: Dass der beste Trainer weg sei, heiße nicht, dass er Nachfolger Jeff Tomlinson für einen schlechten Trainer halte, „heißt nicht, dass ich ihn unterschätze.“

Die Eisbären werde man auch nicht unterschätzen. „Das ist die beste Mannschaft. Und die ist gegen jeden Favorit.“ Beste Mannschaft, aber Meister wird sie nicht - diesen Widerspruch lässt Gross stehen. Fakt ist: Gegen Wolfsburg ist Berlin Favorit. Von 31 Partien verlor Berlin in eigener Halle ganze zwei und in Wolfsburg nur vier. Trotzdem steckt der EHC natürlich nicht auf. Verteidiger Benedikt Kohl: „Wenn wir so auftreten wie zuletzt, defensiv gut stehen, nichts anderes versuchen als zuletzt, dann können wir da bestehen.“

Wolfsburg (10 Punkte) gewann seine beiden Auswärtsspiele, Berlin (sechs Punkte) hatte erst ein Heimspiel, gewann es. Der EHC-Coach: „Berlin ist Favorit, aber wir sind auch nicht schlecht, spielen wir diszipliniert, können wir auch dort was holen.“

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