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Gross fühlt sich ignoriert

Eishockey Gross fühlt sich ignoriert

Die Kabinenpredigt von Pavel Gross fällt nach Niederlagen oft länger aus, gestern war sie extrem lang. Dafür war sein Fazit in der Pressekonferenz kurz: „Wir haben verdient verloren, ich kann mich für unser Spiel nur entschuldigen.“

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Nicht gut genug: Brent Aubin, hier unter Druck von Jamie Sifers, und der EHC konnten die Adler nicht gefährden.

Quelle: Photowerk (bb)

Was ihn ärgerte: „Alles, was wir vorher besprochen hatten, wurde ignoriert. Wir hatten keine Intensität in den Zweikämpfen, offensiv und defensiv.“ Und das Comeback von Stürmer Norm Milley missriet auch. Gross sarkastisch: „Wir interessieren uns viel zu sehr für Tore und Assists.“ Verloren ging das Spiel gestern in der Defensivarbeit. Nicht nur Milley war bei drei Gegentoren auf dem Eis.

Kapitän Tyler Haskins war ähnlich grantig wie der Coach, sagte: „Unsere Stärke war, seit ich hier spiele, immer die Defensive. Mannheim hat in seinem System gespielt, aber wir nicht in unserem.“ Er erklärte: „Mannheim nutzt schon kleine Fehler zu Chancen, wir haben sogar große Fehler gemacht.“

Eine Heimkrise allerdings sieht er nicht, man habe zu Hause auch nicht mehr Druck oder andere Vorgaben als auswärts. Hans Zach hingegen, nach Wolfsburgs 5:0 in Mannheim wieder als Trainer eingestiegen, kommt mit seinen Teams hier gut klar. Seine letzten beiden Auftritte in Wolfsburg hatte er mit Hannover in der Saison 2009/10 mit 2:1 und 6:4 gewonnen.

Morgen (14.30 Uhr) spielt der EHC, der den Abstand auf den siebten Platz (Play-Off-Quali) wahrte, in Augsburg. Christoph Höhenleitner wird dann möglicherweise durch den gestern überzählig pausierenden Chad Bassen ersetzt. Höhenleitner verletzte sich gestern im ersten Drittel, hatte nach einer Drehung Probleme im Oberkörper.

rau/aha/jsc

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