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Gross fordert die Defensive

Eishockey Gross fordert die Defensive

„Der Trainer hat gesagt, in der Verlängerung soll ich keinen Unsinn machen. Ich glaube, er hat gemeint, ich soll ein Tor schießen“, sagte Matchwinner Sebastian Furchner nach dem 5:4 gegen Nürnberg. Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg fiel zwar wieder von Platz drei auf vier, machte aber doch einen Schritt vorwärts. Denn der Siebte und der Achte verloren.

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Schwere Partie, gut gespielt: Wolfsburgs Keeper Daniar Dshunussow beim 5:4 gegen Nürnberg.

Quelle: Photowerk (bb)

Furchner meint: „Wir wollen weiter von Spiel zu Spiel schauen.“ Aber: „Wir wollten Abstand zu Platz elf, dann Abstand zu Platz sieben und dann weiter...“ Mindestens Platz sechs bedeutet die direkte Qualifikation für die Play-Offs, ein Platz in den Top-Vier bringt das erste Heimrecht auch im Halbfinale - wenn man es erreicht.

So weit ist es noch lange nicht. Am Freitag wartet das nächste schwere Heimspiel gegen Mannheim. Coach Pavel Gross: „Gegen Zachs Mauer werden uns keine vier Tore gelingen.“ Nicht nur deshalb mahnt er an: „Wir müssen uns in der Defensivarbeit cleverer anstellen.“ Denn zweimal vier Gegentore zuletzt - „das müssen wir cutten“, so Gross. Am Freitag soll auf jeden Fall der gestern erneut fehlende Norm Milley, der inzwischen wieder trainiert, dabei sein.

Daniar Dshunussow, der statt Sebastian Vogl gestern zwischen den Pfosten stand, traf keine Schuld. „Ein mental schwieriges Spiel“, sagte er. Sein Gegentorschnitt sieht nicht gut aus. „Und dann kriegen wir blöde Gegentore, da war es wichtig, sich nicht ablenken zu lassen“, meinte er. Das gelang seinem Team und ihm. Einige Nürnberger Großchancen, die die Entscheidung hätten bringen können, parierte er. Dshunussow am Ende sehr erleichtert: „Ein wichtiger Sieg gegen einen direkten Konkurrenten.“

rau/aha

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