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Gross‘ Trainer-Wunsch war den EHC-Stars Befehl

EHC Wolfsburg Gross‘ Trainer-Wunsch war den EHC-Stars Befehl

Lange Zeit lag die Last des Toreschießens auf den Schultern von Matt Dzieduszycki. Doch seit der Goalgetter des Wolfsburger Eishockey-Erstligisten verletzt ausfällt, traut sich auch der Rest endlich - und erfüllt die so Vorgabe von Coach Pavel Gross, mehr Verantwortung zu übernehmen.

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Nach längerer Zeit mal wieder erfolgreich: Auch Chad Bassen (l.) traf für den EHC, der seit dem Diesel-Ausfall die Verantwortung, Tore zu schießen, als Mannschaft auf mehrere Schultern verteilt.

Quelle: Boris Baschin

Gross nahm nicht einen Akteur in die Pflicht, in die Diesel-Rolle zu schlüpfen. Der Coach sagte, dass sich jeder Einzelne steigern müsse. Seit vier Spielen müssen die Wolfsburger nun ohne ihren Top-Torjäger auskommen - und sie kompensieren es als Mannschaft.

In den vier Spielen ohne den Diesel gab es vier Siege, direkt vor der Länderspiel-Pause schoss der EHC den früheren Angstgegner Eisbären Berlin ab. Für den war das 0:8 die höchste Klatsche seit 18 Jahren. „Das Team hat sich die Forderung, mehr Verantwortung zu übernehmen, zu Herzen genommen“, erklärt Verteidiger Armin Wurm. „Das zeigen auch die acht verschiedenen Torschützen gegen Berlin.“

Zehn verschiedene gab es insgesamt in den Partien gegen Straubing (4:2), in Düsseldorf (2:1 n. V.), in Augsburg (5:2) und eben gegen die Eisbären. Und dabei platzte bei etlichen Akteuren endlich der Tor-Knoten.So wie bei Wurm, der mit einem Hammer seinen ersten Treffer gegen Berlin markierte. Bereits am Freitag war die Null bei Angreifer Vincenz Mayer gewichen. Zudem überwanden Kapitän Tyler Haskins (drei Tore in vier Spielen) und Marco Rosa (drei in zwei) längere Durststrecken.

Nur noch drei EHC-Stars aus dem aktuellen Kader sind ohne Treffer: die Verteidiger Robbie Bina und Kilian Keller sowie Stürmer Simon Danner, der nach langen Ausfallzeiten noch nicht wieder in Tritt ist.

Wolfsburgs Coach hat jedenfalls Spaß an der Siegesserie - und auch daran, wie sein Team die Ausfälle von Diesel und natürlich Greg Moore wegsteckt. Gross erklärt: „Es gab wieder einige, die vorher nicht so oft getroffen hatten. Das freut mich natürlich.“

hot/rau

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