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Gross: Mitleid mit den Wings

Eishockey Gross: Mitleid mit den Wings

„Alles kommt irgendwann zurück“, sinnierte Charly Fliegauf mit einem Schmunzeln. Der Manager des EHC Wolfsburg hatte ebenso wie 3500 Besucher in Schwenningen einen denkwürdigen Abend, vor allem denkwürdige 20 Minuten erlebt, in denen der EHC sieben Tore schoss. Und am Ende eine Schmach getilgt hatte.

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Dreifach-Torschütze: Brent Aubin, hier mal in der Abwehr helfend, gewann mit Wolfsburg 9:1.

Quelle: Reinhardt

EHC-Coach Pavel Gross ging deshalb auch nicht intensiv auf das Spiel ein, zeigte Mitgefühl, sagte: „Ich kenne die Gefühlslage, vor 13 Monaten standen wir hier...“ Da hatte Wolfsburg in Schwenningen ein 1:8 bezogen. Gross in Richtung der Gastgeber: „Kopf hoch, das kann passieren.“

Für Schwenningens Trainer Stefan Mair war die Analyse einfach: „Das erste Drittel war eine totale Katastrophe.“ Stammkeeper Dimitri Pätzold tauschte er erst nach 20 Minuten gegen den 19-jährigen Jannis Ersel. Der Wings-Coach: „Pätzold hat uns auch schon Spiele gewonnen.“ Gestern wackelte Pätzold bedenklich und hatte beim vielleicht vorentscheidenden 3:1 einen Schuss des Dreifach-Torschützen Brent Aubin über mehr als das halbe Feld passieren lassen.

Wolfsburg, das extra früh angereist war, hatte alles richtig gemacht, darf sich nun auf das letzte Spiel vor der Länderspielpause freuen. Morgen (16.30 Uhr) kommen die Kölner Haie, die gestern nach zwei Siegen in Serie im ausverkauften Iserlohner Stadion verloren hatten.

Der EHC kam gestern auf den ersten Blick ohne Verletzte aus dem Spiel, in dem mit Norm Milley und Sebastian Furchner zwei Akteure ihr Comeback gegeben hatten. Überzählig blieb Nick Schaus erwartungsgemäß draußen.

rau/wit

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