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Gross: Inakzeptable, katastrophale Leistung

Eishockey Gross: Inakzeptable, katastrophale Leistung

Das erste Drittel war kaum zur Hälfte vorbei, da war das Spiel für Eishockey-Erstligist EHC Wolfsburg eigentlich schon vorüber - 0:4 stand es gegen den EHC München, die Gäste machten auch in der Folge einen Klassenunterschied deutlich. Ein Unterschied, der Coach Pavel Gross fassungslos machte. Er richtete eine „Entschuldigung an alle“ für diese „inakzeptable, katastrophale Leistung“.

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Schützenfest in Wolfsburg: Schon nach 13 Minuten hatte München in der Eis-Arena viermal gejubelt, gewann am Ende beim schwachen EHC mit 5:1.

Quelle: Photowerk (bas)

Wolfsburgs Sieg am Freitag in Ingolstadt - er war nicht die Wende zum Besseren gewesen. Routinier Sebastian Furchner: „Wir haben unsere Spur noch nicht gefunden.“ Das sei das Hauptproblem, nicht etwa ein verbesserungswürdiges Powerplay oder die Tatsache, dass München vom Potenzial wohl das beste Team der Liga hat.

Die EHC-Einstellung hatte mal wieder nicht hingehauen. Eine spielerische Linie - Fehlanzeige. Furchner zum Thema aus der Spur: „Das muss sich schleunigst ändern, sonst verlieren wir den Anschluss in dieser engen Liga.“ Die Analyse das besten Wolfsburger Skorers: „München hat uns mit unseren Waffen geschlagen, hat super angefangen, wir haben nichts entgegengesetzt.“ Fast lethargisch wirkte Wolfsburg, als es losging. Der Coach: „Es kann nicht sein, dass um 14.30 Uhr niemand bereit ist. Wenn in jeder Reihe jemand pennt, kann es nicht klappen.“ Der Unterschied zwischen Freitag und gestern? Gross: „Fünf oder 20 bereite Spieler, das macht einen Unterschied.“

An Furchner, der zu den wenigen zählte, die eine ordentliche Leistung abriefen, nagte die Schlappe mächtig. Zu sehr in die Tiefe wollte er nicht gehen, denn „Emotion ist ein schlechter Berater. Ich möchte nicht aus Emotionen heraus etwas Falsches sagen...“

rau/jsc

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