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Gross: Anpfiff für die EHC-Profis

EHC Wolfsburg Gross: Anpfiff für die EHC-Profis

Es sind nur zwei Bilder – aber sie zeigen das ganze EHC-Problem: Fünf Tage vor dem DEL-Start ließ sich Wolfsburgs Eishockey-Erstligist vom in Notbesetzung angetretenen Liga-Konkurrenten Düsseldorfer EG etwas vormachen. Die DEG gewann am Sonntag 2:1 n. P., EHC-Coach Pavel Gross: „Verdient.“ Sein Team bekam einen Anpfiff, Patrick Pohl einen Denkzettel.

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Zug zum Tor? Fehlanzeige! Dieses Bild zeigt eine Schwäche des EHC (in schwarz) gegen die DEG deutlich.

Kein Zug zum Tor: Den nächsten Anpfiff gibt es heute. Der Trainer ist sauer: „Wir haben noch nichts aus dem Iserlohn-Spiel gelernt, wir haben den gleichen Fehler wieder gemacht, hatten keinen Zug zum Tor.“  Das Zweikampfverhalten – mangelhaft bis ungenügend: „Wenn man die Zweikämpfe meist verliert oder gar nicht erst annimmt, dann kann man nichts kreieren.“

Keine Leidenschaft: Dass in der Vorbereitung nicht alles klappte, dass es ausgerechnet im letzten Test schlimm aussah, das macht Gross nicht unruhig: „Baustellen wird es in einer Saison immer geben.“ Dass es aber an den Basics erneut hakte, dass die Einstellung erneut nicht hinhaute, das fuchst ihn. „Düsseldorf hatte die Leidenschaft, hat gekämpft – nur wenn man das tut, kommt auch das Talent zur Geltung“, sagte der Ex-Profi. Das größere Talent konnte man ab und an beim EHC erahnen, der auf dem Papier weitaus besser besetzt ist. Doch von Willen und Leidenschaft kaum eine Spur. Die Leistungsträger des EHC ließen sich von Youngstern der DEG den Schneid abkaufen – das sollte ihnen zu denken geben. Aber auch den Jüngeren im EHC-Dress.

Kein Respekt:   Charly Fliegauf war enttäuscht. „Wir haben auch einige Spieler in dem Alter des Großteils des DEG-Aufgebots, aber gesehen habe ich von ihnen wenig“, monierte der EHC-Manager. Patrick Pohl traf der Bannstrahl des Trainers. Der schickte Pohl nach zwei Dritteln duschen. Ein klarer Hinweis, dass der Wind rau wird. Fliegauf: „Gegen die DEG haben wir keinen Respekt vor dem Gegner gezeigt, das können wir nicht akzeptieren.“

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