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Gross-Analyse: So verändern die neuen Zonen das EHC-Spiel

Eishockey Gross-Analyse: So verändern die neuen Zonen das EHC-Spiel

Nur noch gut eine Woche, dann ist sie vorbei, die Sommerpause für Wolfsburgs Eishockey-Profis. Spätestens mit dem Mannschaftsfoto-Termin am 30. Juli entern die Kufencracks das Eis - auf dem die Linien nicht mehr an gewohnten Stellen sein werden. Änderungen, mit denen sich Coach Pavel Gross seit Wochen intensiv beschäftigt.

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Grübelt schon lange, wie sich die veränderten Zonengrößen auswirken: EHC-Coach Pavel Gross rechnet damit, dass in der DEL künftig offensiver gespielt wird.

Die Endzonen werden größer, das mittlere Drittel kleiner (WAZ berichtete). „Es wird offensiver werden“, so die Einschätzung des Trainers. Für Verteidiger werde es nun in allen Zonen schwieriger. Und: In der Abwehr kamen mehr Neue. Mit Aaron Brocklehurst und Benedikt Kohl gingen zwei bewegliche, spielstarke Typen. Der Angriff ist eingespielt, verlor zwar eventuell den Speed von Patrick Pohl und Chad Bassen. Doch besonders gefährlich waren beide nicht. Da hat Gross keine Sorgen.

In Nordamerika sind die Zonen schon lange so aufgeteilt, wie es nun in der DEL kommt. Gross hat viele NHL-Videos studiert. Was kommt auf seinen EHC zu?

Pros und Kontras - Gross analysiert es in Kürze so:

Torhüter: „Auf sie werden mehr Schüsse zukommen, vor allem im Powerplay, weil die Verteidiger mehr Platz und Zeit haben. Umgekehrt haben die Keeper etwas mehr Reaktionszeit bei Schüssen von der blauen Linie.“

Abwehr: „Die Verteidiger haben bei eigener Überzahl mehr Zeit und Raum. Aber: Der Weg zum Tor ist weiter, sie müssen härter und genauer schießen als früher. Sie können nun auch kreativ sein, weil mehr Raum da ist. Zugang Tim Hambly sollte das genau wie Robbie Bina und Jeff Likens nutzen können, von unseren Deutschen traue ich Peter Lindlbauer in dieser Hinsicht viel zu. Die Trainingsintensivität in punkto Technik werden wir für die Verteidiger erhöhen.“

Sturm: „Angreifer haben jetzt mehr Raum, aber um die Defensivarbeit in den großen Zonen zu leisten, wird es für sie sehr laufintensiv.“

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