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Gross: Abwarten, wie hungrig wir sind

Eishockey Gross: Abwarten, wie hungrig wir sind

Als Angreifer Greg Moore sich das Kreuzband gerissen hatte, legte der EHC vier Siege nach. Danach folgten aber vier Niederlagen. Als sich Torjäger Matt Dzieduszycki schwer an der Schulter verletzt hatte, legte Wolfsburgs Eishockey-Erstligist wieder vier Erfolge nach, mit dem Höhepunkt beim 8:0 gegen Berlin. Jetzt folgt das fünfte Spiel, und die Frage lautet: Wie lange steckt das Team die schwerwiegenden Ausfälle weg?

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Wie lange steckt das Team die verletzungsbedingten Ausfälle weg? Chad Bassen (r.) und der EHC haben mit vier Siegen gut vorgelegt, aber erst die nächsten Wochen werden zeigen, ob die Wolfsburger weiter so stark sind.

Quelle: Photowerk (bb)

Manager Charly Fliegauf flog gestern von New York gleich nach München zurück, wo der EHC morgen Abend spielt. Eine Neuverpflichtung hatte er nicht im Gepäck. Also müssen die Wolfsburger die Ausfälle weiterhin aus den eigenen Reihen auffangen. Coach Pavel Gross mag sich nicht festlegen, wie seine Mannschaft damit umgeht, ihm ist der Zeitpunkt einfach zu früh. Die nächsten Spiele - angefangen mit den Duellen morgen in München (19.30 Uhr) und am Sonntag (17.45 Uhr) gegen Mannheim - sollen‘s zeigen: „Das ist keine Frage von vielleicht zwei Wochen. Es wird interessant, wie wir das weiter verkraften. Im Dezember, kurz vor Weihnachten, kann man noch mal danach fragen, wie wir die Ausfälle wegstecken.“

Gross kitzelt sein Team! Der Coach sagt weiter: „Erst die kommenden Wochen werden zeigen, wie hungrig wir weiter sind. Die vier Spiele waren gut, Respekt! Aber es ist eine Frage der Nachhaltigkeit.“ Wolfsburgs Trainer will die letzten Partien - vor allem das 8:0 gegen Berlin - nach der Länderspiel-Pause jetzt aus den Köpfen kriegen. Statt sich auf den Erfolgen auszuruhen, erinnert er: „Es gibt Spieler, die in den vergangenen zehn Wochen gar nicht gepunktet haben, es gibt Spieler mit null Toren. Da gibt’s immer Schrauben, an denen wir drehen können.“

Als letzter Stürmer wartet Simon Danner noch auf seinen ersten Treffer. Und, so der Coach weiter: „Jeder hat die Chance, auf die Plätze von Diesel und Greg zu rücken.“ Wie der EHC jetzt aus der Pause kommt, das interessiert den Trainer. Ob er nach vier Siegen wieder einen kleinen Einbruch hat? Für Gross wird’s spannend: „Die Liga ist kein Sprint, sie ist ein Marathon!“

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